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JinkoSolar, Grenergy & Co: Das klingt gut

JinkoSolar, Grenergy & Co: Das klingt gut
Foto: NextEra Energy
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Thorsten Küfner 22.01.2026, 07:33 Thorsten Küfner

Wind- und Solarkraft haben im vergangenen Jahr einer Analyse zufolge in der EU erstmals mehr Strom erzeugt als aus Kohle und Gas. So stammten gut 30 Prozent des EU-Strommixes 2025 aus Sonnen- und Windenergie und 29 Prozent aus fossilen Brennstoffen, wie die Denkfabrik Ember meldet. Dies sind gute Nachrichten für den Solar Top 10 Index. 

Zwar spiegelte sich die stetig wachsende Bedeutung von Erneuerbaren Energien im globalen Energiemix zuletzt nicht in den Aktienkursen von JinkoSolar, Canadian Solar oder Grenergy Renovables wider, dennoch bleiben die Aussichten weiterhin gut. 

Indes machten Erneuerbare - also auch etwa Wasserkraft und Energie aus Biomasse - mit 47,7 Prozent fast die Hälfte der Stromproduktion aus. 23,4 Prozent wurden dem Bericht zufolge mit Kernkraft erzeugt. Stromerzeugung aus Kohle habe 2025 mit einem Anteil von 9,2 Prozent einen historischen Tiefstand erreicht, heißt es weiter von Ember. Weiter erheblich abhängig sei die EU jedoch von Gas: Im Vergleich zu 2024 erhöhte sich der Anteil 2025 nun auf 16,7 Prozent.

2025 seien die Risiken einer energiepolitischen Erpressung durch Exporteure fossiler Brennstoffe weiterhin hoch gewesen, schreiben die Autoren. "Investitionen in heimische erneuerbare Energien sind eine zentrale Strategie, um dieses Risiko zu senken, da geopolitische Entwicklungen weiterhin für Instabilität sorgen", so Ember. Ende letzten Jahres hatte sich die EU darauf verständigt, bis spätestens Ende 2027 vollkommen unabhängig von russischem Erdgas zu sein. Demnach soll die Einfuhr von russischem Gas über Pipelines auf Grundlage von langfristigen Verträgen bis spätestens 1. November 2027 komplett eingestellt werden. 

Ember warnt vor Abhängigkeiten, auch mit Blick auf die USA: "Eine starke Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten gefährdet die Sicherheit der EU und schwächt ihre Verhandlungsposition in geopolitischen Auseinandersetzungen und Handelskonflikten", heißt es in dem Bericht. Der Ausbau von Batteriespeichern, die Stärkung der Stromnetze und die Ausweitung der Nachfragesteuerung könnten einen höheren Anteil von Solar- und Windenergie im Energiemix ermöglichen. "Dies erhöht nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern ist auch entscheidend für stabile und verlässliche Energiepreise."

Solar Top 10 Index (WKN: SL0CSH)

Es bleibt dabei: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien nimmt weltweit weiter Fahrt auf. Das sind gute Aussichten für die Produzenten von Solar & Co. Mit dem Solar Top 10 Index setzt man auf starke Solarfirmen wie JinkoSolar, Grenergy, Canadian Solar oder Enphase Energy. Konservative Anleger können etwa auf das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAV setzen. Mutige finden hier spekulativere Produkte.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.

Enthält Material von dpa-AFX

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