Der DAX hat am Dienstag weitere Zugewinne verzeichnen können. Aus dem Handel ging er mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 24.400,65 Punkten. Zum Start in den Mittwoch wird der deutsche Leitindex allerdings schon wieder schwächer erwartet. Der Broker IG taxiert den DAX am Morgen 0,7 Prozent tiefer auf 24.690 Punkte.
Im Nahost-Konflikt gibt es derweil keine nachhaltigen Entwicklungen. Die Ölpreise verharren auf dem Niveau vom Vortag. Die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten (G7) drängen derweil auf eine Öffnung der Straße von Hormus. Nachdem zuletzt US-Präsident Donald Trump China besucht hatte, hat heute Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Peking empfangen.
Auf der Terminseite stehen heute die Quartalszahlen von Nvidia im Fokus, die am Abend nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden. Zuvor stehen bereits Zahlen von Analog Devices auf dem Programm. Zudem gibt es heute einige Hauptversammlungen: unter anderem bei SGL Carbon, ProSiebenSat.1, Bilfinger, Uniper, Brenntag, Klöckner & Co und Amazon. Konjunkturseitig fällt der Blick auf das Fed-Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung.
Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -verlierer aus dem DAX im Blick behalten. SAP, Qiagen, Rheinmetall, Hannover Rück und Merck KGaA waren hier am stärksten. Continental, Infineon und Daimler Truck waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise zeigen sich derzeit stabil, Gold gibt weiter nach. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Mittwochmorgen gut 110 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 104 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.461 Dollar, eine Feinunze Silber 73,46 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 76.701 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen haben am Dienstag nachgegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,7 Prozent auf 49.363,88 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gab 0,7 Prozent nach auf 7.353,61 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Minus von 0,6 Prozent auf 28.818,84 Punkte.
Die wichtigsten asiatischen Märkte stehen am Mittwochmorgen unter Druck. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 1,7 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 0,3 Prozent tiefer. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 0,6 Prozent nach.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 06:56