Der DAX hat am Mittwoch weiter nachgegeben. Aus dem Handel ging der deutsche Leitindex mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 24.603,04 Punkten. Und auch der Start in den Donnerstag verspricht keinen großen neuen Schwung. Der Broker IG taxiert den DAX am Morgen wenige Punkten über seinem Vortagesschluss bei 24.608 Zählern.
Auf der Terminseite steht am Vormittag der Auftragseingang der Industrie für Dezember sowie am Nachmittag der Zinsentscheid der EZB konjunkturseitig auf dem Programm. Ansonsten gibt es eine ganze Reihe von Quartalszahlen. Es berichten unter anderem Siemens Healthineers, Aurubis, Rational, Hannover Rück, Heidelberger Druck, Vestas, Shell und am Abend nach US-Börsenschluss Amazon. Bereits am Vorabend gab es Zahlen von der Google-Mutter Alphabet. Diese dürften auch Aktien wie Nvidia und Broadcom sowie den gesamten Tech-Sektor stützen.
Zudem bleiben Rüstungstitel um Rheinmetall & Co im Blickfeld. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland sollen am heutigen Donnerstag weitergehen.
Anleger dürften außerdem die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX weiter im Blick haben. Brenntag, Continental, Deutsche Telekom, BASF und Symrise waren hier am stärksten. Heidelberg Materials, Siemens, Scout24, Deutsche Bank und Rheinmetall waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Nach der jüngsten Erholung stehen Gold und insbesondere Silber erneut unter Druck. Eine Feinunze Gold kostet derzeit 4.923 Dollar, die Feinunze Silber wird für 78,78 Dollar gehandelt. Der Bitcoin verliert weiter an Boden. Ein Bitcoin kostet derzeit 70.782 Dollar.
Die US-Börsen fanden am Mittwoch keine einheitliche Richtung. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,5 Prozent auf 49.501,30 Zähler. Der marktbreite S&P 500 verlor hingegen 0,5 Prozent auf 6.882,72 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stand mit minus 1,8 Prozent deutlicher unter Druck.
Die wichtigsten asiatischen Börsen geben am Donnerstagmorgen nach. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,9 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notiert 0,3 Prozent tiefer. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien gibt 0,6 Prozent nach.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 07:50