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15.01.2020 Thomas Bergmann

AKTIONÄR-Tipp Godewind: Jetzt purzeln die Rekorde

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Godewind

Der Spezialist für Büroimmobilien, Godewind, hatte einen denkbaren schwachen Start an der Börse. 18 Monate nach dem IPO schaffte es die Aktie erstmals wieder über den Ausgabepreis von 4,00 Euro. Seit Mitte Dezember geht auf einmal die Post ab – etwas überraschend hat das Unternehmen jetzt ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt.

Der Godewind-Vorstand will bis zu 1.762.500 Aktien der Gesellschaft (das entspricht rund 1,62 Prozent des Grundkapitals) zurückkaufen. Das maximale Volumen des Aktienrückkaufprogramms beträgt hierbei rund 8,46 Millionen Euro.

Über die Verwendung lässt sich Godewind, das Unternehmen hält bereits 1,5 Millionen eigene Aktien, alle Optionen offen: Veräußerung gegen Barzahlung oder Sachleistung beziehungsweise Einziehung.

Die letzte Option erscheint am unwahrscheinlichsten, da das nicht zur Wachstumsstory des Unternehmens passen würde. Warum sollte man sich seiner Firepower berauben, wenn man das Portfolio massiv ausbauen will? Unlogisch.

Man darf also gespannt sein, was Godewind-CEO Stavros Efremidis vorhat.

Godewind (WKN: A2G8XX)

DER AKTIONÄR hatte Godewind Ende November noch rechtzeitig wieder zum Kauf empfohlen. Seitdem hat die Aktie 20 Prozent zugelegt. Wer investiert ist, lässt die Gewinne laufen und zieht den Stoppkurs nach (siehe aktuelle Ausgabe 04/2020).