02.09.2019 Markus Bußler

First Majestic Silver: Es riecht nach Ausbruch!

-%
First Majestic
Trendthema

Die Aktie von First Majestic Silver, einer der großen Favoriten des AKTIONÄRs im Silberbereich, hat in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Rallye auf das Parkett gezaubert. Von 5,50 US-Dollar Ende Mai ging es in der Spitze auf über 11,00 US-Dollar nach oben. Eine glatte Verdopplung in gerade einmal drei Monaten. Doch die Aktie scheint noch weiter nach oben zu wollen. Gerade ist das Papier an einer entscheidenden Chartmarke angekommen. Ein genauer Blick auf die Aktie lohnt sich.

Im zweiten Quartal hat First Majestic Silver 6,4 Millionen Unzen Silber-Äquivalent produziert. Das sind 25 Prozent mehr als noch im zweiten Quartal 2018. Die Produktion kletterte vor allem aufgrund des Erwerbs der San Dimas Mine. Allerdings litt First Majestic noch unter den relativ schwachen Silberpreisen im zweiten Quartal. Bereinigt um Sondereffekte fiel ein Verlust von 0,02 Dollar an. Zudem korrigierte der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten. First Majestic Silver rechnet jetzt mit einer Silberäquivalent-Produktion von 24,4 bis 26 Millionen Unzen zu All in sustaining Costs von 12,98 bis 13,94 Dollar. Angesichts des aktuellen Silberpreises sollte First Majestic im dritten Quartal den Sprung zurück in die Gewinnzone schaffen.

Für Anleger liegt der Fokus bei First Majestic auf den beiden Kern-Assets San Dimas und Santa Elana. Die beiden Minen, die First Majestic in den vergangenen Jahren durch Übernahmen erworben hat, sind sowohl in Sachen Ressourcen als auch in Sachen Produktion die wichtigsten Assets für First Majestic geworden. Dort investiert der Konzern auch kräftig, um die Produktion in den kommenden Jahren noch nach oben zu schrauben.

First Majestic (WKN: A0LHKJ)

Die Aktie kämpft aktuell mit dem Hoch aus dem Jahr 2017. Zwar ist der Ausbruch minimal geglückt, doch von signifikant zu sprechen, wäre sicher übertrieben. Gelingt der Aktie aber der nachhaltige Ausbruch über die Marke von 11,00 Dollar, dann stehen die Ampeln aus charttechnischer Sicht auf grün, dass das Papier wieder das Hoch aus dem Jahr 2016 bei 18,42 Dollar ansteuern kann. Natürlcih bedarf es dazu etwas Unterstützung durch den Silberpreis. Doch dort sieht es derzeit auch sehr ordentlich aus.