In diesem Jahr vermeldete der chinesische Konzern Ganfeng Lithium, dass die massiv gestiegene Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Batterien für Energiespeichersysteme zu einem kräftigen Zuwachs beim Absatz geführt habe. War der E-Auto-Sektor bisher einer der Haupttreibsätze der Lithium-Nachfrage, ändert sich das jetzt zusehends aufgrund des enormen Energiebedarfs von KI-Anwendungen. Bereits im letzten Jahr lag das Wachstum bei Batteriespeichern mit knapp oberhalb von 50 Prozent deutlich über den Gesamtwachstum bei Lithium-Ionen-Batterien von gut 29 Prozent.
Der Bereich Energiespeicherung weitet sich derzeit so sprunghaft aus, dass sich die globale Angebots- und Nachfragebilanz auch ohne einen breit angelegten Marktaufschwung schnell verknappt. Damit nicht genug: Bereits im Jahr 2025 hat das Marktforschungsunternehmen Fastmarkets im Rahmen einer Studie vorhergesagt, dass China in diesem Jahr Australien als weltgrößten Lithiumproduzenten ablösen wird. Aber auch danach soll die Dominanz des Riesenreiches weiter zunehmen.
Bis zum Jahr 2035 sollen chinesische Minen demnach 900.000 Tonnen Lithium fördern, verglichen mit 680.000 Tonnen in Australien, 435.000 Tonnen in Chile und 380.000 Tonnen in Argentinien. Weitere interessante Hintergründe zum Themenbereich Lithium finden Sie jetzt in meinem Aktien-Report „Das XXL-Projekt: Reich mit Lithium“.
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