27.08.2014 Stefan Sommer

DAX wenig bewegt erwartet: REW, E.on, SAP, Deutsche Bank, Peugeot, Daimler, BMW, VW, Morphosys im Fokus

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DAX
Trendthema

Nach der steilen Klettertour zu Wochenbeginn dürfte der DAX am Mittwoch zum Handelsstart erst einmal in Wartestellung gehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen um 0,09 Prozent tiefer auf 9.580 Punkte. Seit seinem bisherigen Jahrestief Anfang August hat er mittlerweile mehr als sechs Prozent an Boden wieder gut gemacht und seine 200-Tage-Linie zurückerobert. Zuletzt stützten sowohl Konjunkturdaten aus den USA als auch Spekulationen um die weitere Geldpolitik der EZB. Die Vorgaben sind an diesem Mittwoch nun eher gemischt: Die Futures auf den Dow Jones Industrial gaben seit Xetra-Schluss etwas nach, in Asien überwiegen dagegen die Gewinner. Neben dem GfK-Konsumklima hierzulande bietet die Agenda kaum Impulse.

RWE & E.on: Versorgeraktien am DAX-Ende

Die Versorgeraktien E.on und RWE zählen am Dienstag zu den schwächsten Titeln im deutschen Leitindex. Die Branche zählt europaweit zu den größten Verlierern. Während bei E.on die Nachrichtenlage dünn ist, gibt es bei RWE Neuigkeiten.

Chart-Check SAP: Platz jetzt der Knoten?

Nach einer ausgeprägten Konsolidierung ist die SAP-Aktie zuletzt über den markanten Widerstand an der 58-Euro-Marke geklettert. Damit haben die Bullen wieder das Steuer übernommen. Auch die Analysten sehen noch Gewinnpotenzial.

Deutsche Bank: Analyse mit Kaufstempel für Aktie

Die Deutsche-Bank-Aktie hat sich im Zuge der freundlichen Börse ebenfalls erholen können. Am Dienstag schloss die Aktie bei 26,23 Euro und damit wieder über dem ehemaligen Kauflimit des AKTIONÄR. Rückenwind kommt auch von Analystenseite.

Die Prognosen der Profis

Wie geht es an der Börse weiter? Ist die Korrektur oder sehen wir bald wieder tiefere Kurse. Frank Lübberstedt, Fondsberater des Acatis Aktien Deutschland ELM, ist nicht besonders optimistisch für den Gesamtmarkt. Allerdings seien einige Titel kaufenswert.

Peugeot-Aktie: Mehr Potenzial als Daimler, BMW und VW

Positive Nachrichten für Peugeot: Die chinesischen Behörden haben dem französischen Autobauer ein viertes Werk genehmigt. Die Planungsbehörde der Provinz Sichuan habe dem Bau in der Provinzhauptstadt Chengdu im Südwesten des Landes zugestimmt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Peugeot und sein chinesischer Partner Dongfeng produzieren bereits in drei Werken bis zu 750.000 Autos pro Jahr. Bis Ende des Jahres soll mit dem Bau des vierten Werkes begonnen werden. Die Produktion soll Ende 2016 starten. Dann werden jährlich 320.000 Autos vom Band laufen.

Ritterschlag für Morphosys-Aktie

Ehre, wem Ehre gebührt. Die Aktie des Münchner Biotechnologie-Konzerns wird bald in den europäischen Blue-Chip-Index Stoxx 600 aufgenommen. Das hat der Indexanbieter am Dienstagabend mitgeteilt. Für zwei andere deutsche Unternehmen heißt es Abschied zu nehmen.

(Mit Material von dpa-AFX)