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10.09.2015 Nikolas Kessler

DAX schwächer erwartet – die Achterbahnfahrt geht weiter

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Starke Bewegungen an den Börsen in Übersee halten die deutschen Aktienindizes auch am Donnerstag auf Trab. Diesmal sorgen schwache Vorgaben für eine deutliche Belastung: 15 Minuten vor Handelsstart steht der DAX bei 10.216 Punkten – 0,8 Prozent unter dem dem Xetra-Schluss. Am Vortag hatte der Leitindex einen Befreiungsschlag versucht und war in einem enttäuschenden Handelsverlauf gescheitert.

Das Kursfeuerwerk aus Fernost hat an der Wall Street letztlich nicht gezündet. Die wichtigsten Aktienindizes hatten sich zwar am Mittwoch zunächst von der Euphorie in Asien etwas anstecken lassen, waren dann aber recht schnell ins Minus gedreht. Die Anleger sorgten sich nun wieder, dass die US-Notenbank den Leitzins eventuell schon in der kommenden Woche erhöht. Argumente dafür könnten sowohl zuletzt gute Konjunkturnachrichten aus Asien als auch die hohe Zahl der offenen Stellen am US-Arbeitsmarkt im Juli liefern. Steigende Zinsen verringern die Attraktivität von Aktien gegenüber anderen Anlagen wie etwa Anleihen.

 

Nach dem starken Mittwoch kehrte in Asien am Morgen wieder etwas Ernüchterung ein. Der Nikkei korrigiert seinen größten Tagesgewinn seit 2008 und auch in China setzt sich die Stabilisierung zunächst nicht fort. Wirtschaftsdaten enttäuschten.

Der Euro rutschte am Morgen kurz unter 1,12 Dollar, konnte sich aber schnell wieder fangen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs tags zuvor auf 1,1139 Dollar festgelegt.Der Dollar kostete damit 0,8978 Euro.

Gegenüber dem Yen sprang der Dollar kurz über 121 Yen, kam aber prompt wieder zurück. Belastet hätten die japanische Währung eines Regierungsmitglieds, wonach die nächste Sitzung der Bank of Japan ein guter Zeitpunkt für weitere Lockerungen sei, hieß es.

Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen. Zuvor hatten US-Behörden ihre Prognosen für die globale Ölnachfrage reduziert. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,13 Dollar. Das waren 45 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 32 Cent auf 43,83 Dollar.

(Mit Material von dpa-AFX)


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