01.09.2015 Nikolas Kessler

DAX fällt unter 10.000 Punkte: Infineon, Manz, Nordex, Gazprom, BASF, Deutsche Bank, Commerzbank, Bayer, Deutsche Post und Apple im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Anhaltende Sorgen um die chinesische Wirtschaft haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag empfindliche Einbußen beigebracht. Der DAX ist am Vormittag erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten gefallen. Zur Mitte des Handelstages notiert der deutsche Leitindex rund 2,6 Prozent im Minus bei 9.975 Punkten. Mit dem neuerlichen Kursverfall knüpft der DAX nahtlos an den sehr schwachen August an.

Infineon: Unangefochtener DAX-Gewinner – Übernahmegerüchte und Aufstufung beflügeln

Die Aktien von Infineon Technologies sind am Montag kräftig angesprungen und haben zum Handelsschluss 2,1 Prozent auf 9,75 Euro gewonnen. Damit war das Papier zum Wochenauftakt klar der größte Gewinner im DAX. Börsianer verwiesen dabei zum einen auf einen Artikel in der "Financial Times".

Manz-Aktie mit Kurssprung: Großauftrag aus den USA

Die Aktie von Manz gewinnt am Morgen bei Lang & Schwarz mehr als drei Prozent, nachdem das Unternehmen einen Großauftrag von einem Batteriehersteller aus den USA erhalten hat. Manz hat von einem US-amerikanischen Neukunden eine Order für eine Produktionslinie zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im Volumen von rund zwölf Millionen Euro erhalten.

Nordex-Aktie: Deutsche Bank kauft sich ein – neue Kaufstudie

Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, hat sich bei Nordex eingekauft. 5,04 Prozent der Aktien sind der Gesellschaft zuzurechnen. Damit befindet sich die Deutsche Bank in guter Gesellschaft. Neben Skion (22,79 Prozent), einer Beteiligungsfirma von Milliardärin Susanne Klatten, ist auch noch JP Morgan mit 5,02 Prozent an Bord.

Gazprom mit Gewinnsprung

Der russische Erdgasriese Gazprom hat seinen Gewinn im zweiten Quartal Halbjahr um 29 Prozent auf 294 Milliarden Rubel (rund vier Milliarden Euro) gesteigert. Neben wegfallenden negativen Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum half dem Energiekonzern darüber hinaus der schwache Rubelkurs.

BASF: Das empfehlen jetzt die Experten

Auch im heutigen Handel geht es mit der Aktie von BASF zunächst weiter bergab. Viele Anleger fragen sich angesichts der zuletzt deutlich gesunkenen Kurse, ob jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, um beim weltgrößten Chemiekonzern einzusteigen. DER AKTIONÄR zeigt daher auf, was die Analysten derzeit raten.

Deutsche Bank und Commerzbank: Wird es jetzt richtig bitter?

Die Lage am Aktienmarkt ist angespannt, die Anleger sind hochgradig nervös. Grund sind schwache Wirtschaftsdaten aus China. Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank knicken ein.

Bayer: Kursziel 155 Euro

Die Deutsche Bank hat die Aktie von Bayer nach aktuellen Studiendaten erneut mit "Buy" eingestuft. Das Kursziel für das ohnehin schon wertvollste deutsche Unternehmen sehen die Analysten unverändert bei 155 Euro. Dies liegt mehr als 30 Prozent über dem Kurs des DAX-Titels kurz nach Börseneröffnung.

E-Commerce-Profiteur Deutsche Post: Aktie kaufen?

Vom Jahreshoch und zugleich Allzeithoch bei 31,19 Euro hat sich die Deutsche-Post-Aktie ein gutes Stück entfernt. Dass der DAX-Titel wieder in diese Kursregion laufen kann, ist sich ein Analyst sicher.

Apple-Aktie erneut mit großen Verlusten

Apple erwägt laut Medienberichten die Produktion eigener TV-Inhalte, was den iPhone-Konzern zum Wettbewerber für Streaming-Dienste von Netflix oder Amazon machen würde. In den vergangenen Wochen habe Apple sondierende Gespräche in Hollywood geführt, schrieben das Branchenblatt "Variety" und die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag.

(Mit Material von dpa-AFX)

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