02.10.2019 Markus Bußler

Barrick Gold: Noch mehr Schmerzen voraus?

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BARRICK N.A.FIN. ...
Trendthema

Eigentlich läuft es operativ rund bei der Nummer zwei unter den Goldproduzenten weltweit, Barrick Gold. CEO Mark Bristow bestätigte erst auf dem Denver Gold Forum wieder, dass der Konzern das Jahr bei der Produktion wohl am oberen Rand der eigenen Prognose abschließen wird, bei den Kosten peilt man dagegen den unteren Bereich der Prognose an. Dennoch: Die Aktie leidet in den vergangenen Tagen beziehungsweise Wochen deutlich. Wann kommt die Trendwende?

Im Hoch im August notierte die Barrick-Aktie bei knapp 20 Dollar. Doch mittlerweile ist das Papier über zehn Prozent gefallen und befindet sich damit laut Definition in der Korrektur. Natürlich spielt der Goldpreis dabei eine entscheidende Rolle. Doch auch gestern geriet das Papier zum Schluss unter Druck – obwohl Gold Gewinne verzeichnen konnte. Die Probleme sind offensichtlich nicht fundamentaler Natur. Wie gesagt: Es läuft eigentlich glänzend bei Barrick Gold. Doch charttechnisch ist das Papier angeschlagen. Zwar ist die Barrick-Aktie mittlerweile bei 17,22 Dollar angekommen und notiert damit auf einer wichtigen Unterstützung. Doch charttechnisch deutet sich an, sollte diese Unterstützung nicht halten, dass Barrick in den Bereich von 16,25 Dollar zurückfallen könnte Das ist sicherlich alles andere als angenehm. Doch Anleger sollten nicht vergessen, dass Barrick Gold noch im Mai das Tief bei 11,74 Dollar eingezogen hat. Die Rallye von rund 80 Prozent schrie nach einer Korrektur.

Barrick Gold (WKN: 870450)

Anleger sollten die Korrektur als Chance begreifen. Zwar deutet einiges darauf hin, dass Barrick noch nicht fertig ist mit der Korrektur. Doch im Bereich von 16,50 bis 16,00 Dollar können Abstauberlimits platziert werden. Dieses Szenario korrespondiert auch gut mit einem möglichen Rücksetzer von Gold in den Bereich von 1.420 Dollar. Hier bietet sich ein Neueinstieg beziehungsweise ein Aufstocken der Position an.