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Foto: Allianz
11.03.2020 Thomas Bergmann

Überraschung in München: Allianz erschafft Immobiliengiganten

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Allianz

Die Allianz will mittels firmeninterner Fusion einen weltweit führenden Immobilienmanager schaffen. Das teilte der Münchner Versicherer am Dienstagabend mit. Dazu soll die Immobiliensparte Allianz Real Estate mit der US-Vermögensverwaltungstochter PIMCO zusammengeschlossen werden. Es entstünde ein Immobilienmanager, der rund 100 Milliarden Euro verwaltet.

Die Immobilientochter Allianz Real Estate hatte Ende 2019 ein Portfolio von knapp 74 Milliarden Euro unter Verwaltung und rangierte damit im Ranking des britischen Fachorgans IPE Real Assets weltweit auf Platz eins. Die Tochtergesellschaft PIMCO zählt mit 1,9 Billionen Dollar Kundengeldern in den Büchern ebenfalls zu den international größten Vermögensverwaltern.

Der Münchner Konzern will mit dem Zusammenschluss seine Position bei sogenannten alternativen Investitionen stärken und dem Trend sinkender Erträge, bedingt durch die niedrigen Zinsen, entgegenwirken. Die neue Einheit soll Immobilieninvestments im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro in Europa, den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum verwalten. Die Behörden müssen noch zustimmen, ebenso die europäischen Betriebsräte.

Allianz (WKN: 840400)

Noch vor wenigen Wochen hätte die Nachricht wohl mehr Impact gehabt. So wird im Moment alles durch die Coronakrise und die Angst vor einer globalen Rezession überschattet. Eine aktuelle Einschätzung zur Allianz lesen Sie in DER AKTIONÄR 12/2020 – die Ausgabe steht ab heute Abend 22 uhr als E-Paper zum Download bereit.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Allianz.


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