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25.09.2020 Andreas Deutsch

Grenke: Wieder unter Feuer

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Grenke

Der Fall Grenke erhitzt weiter die Gemüter. Nach Kursgewinnen am Donnerstag gibt die Aktie des Leasing-Unternehmens am Freitag schon wieder nach, verliert am Nachmittag vier Prozent auf 31,34 Euro. Grenke hatte am Donnerstag Kontoauszüge veröffentlicht, doch ein nachhaltiger Befreiungsschlag ist ausgeblieben.

Grenke steht wegen Vorwürfen des Shortsellers Fraser Perring unter Druck. Perrings Investorengruppe Viceroy Research unterstellt dem Konzern unlautere Geschäftspraktiken rund um Scheingewinne und zu hoch ausgewiesene Geldbestände.

Grenke weist die Vorwürfe entschieden zurück. Laut den Kontoauszügen befanden sich Ende Juni auf zwei Konten der Grenke AG und der Grenke Bank bei der Bundesbank zusammen gut 850 Millionen Euro.

Am ersten Tag im Juli kamen auf einem der Konten noch 80 Millionen Euro per Überweisung hinzu.

Grenke (WKN: A161N3)

Von Bodenbildung kann bei Grenke keine Rede sein. Die Aktie zeigt sich weiterhin sehr volatil. Zu viel Unsicherheit steckt noch im Kurs. Kein Kauf. 

(Mit Material von dpa-AFX)