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Deutsche Bank: Das stößt Anlegern auf, aber...

Deutsche Bank: Das stößt Anlegern auf, aber...
Foto: VideoMeile/Shutterstock
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Fabian Strebin Heute, 10:51 Fabian Strebin

Das Top-Management der Deutschen Bank hat sich zum laufenden Geschäftsjahr und der aktuellen Strategie auf einer Investorenkonferenz geäußert. Das wurde am Markt nicht gut aufgenommen, der Chart steht dennoch vor einem größeren Ausbruch.

Das Wichtigste kurz und knapp

• Das Management zeigt sich für das laufende Geschäftsjahr insgesamt zuversichtlicher, vor allem im Investmentbanking.
• Die Aktie geriet nach Aussagen zur Risikovorsorge unter Druck, obwohl die Kapitalquote profitieren könnte.
• Charttechnisch nähert sich die Aktie einer wichtigen Abwärtstrendlinie und könnte vor einem Ausbruch stehen.

In der Investmentbanking-Sparte der Deutschen Bank läuft es im zweiten Quartal: Das sagt Finanzvorstand Raja Akram anlässlich der Goldman Sachs European Financials Conference diese Woche, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. "Ich bin generell sehr glücklich damit, wie die Investmentbanking-Sparte im April und Mai abgeschnitten hat", so Akram.

Im Beratungsgeschäft sehe die M&A-Pipeline sehr gut aus, außerdem habe die Deutsche Bank einige große Mandate für Börsengänge. Auch für das Geschäft mit festverzinslichen Produkten und Währungen zeigte sich Akram zuversichtlich.

Für das Gesamtjahr erwartet der Finanzvorstand ebenfalls Wachstum im Investmentbanking wie auch in der Privatkundenbank. Einen leichten Zuwachs sieht er im Asset Management und der Unternehmensbank. Für das Ertragsziel der Gesamtbank in Höhe von 33 Milliarden Euro für 2026 sei er nun "nun zuversichtlicher als zu Jahresbeginn, als es noch viel Unsicherheit gab".

Nicht gut an kam indes, dass nach seiner Aussage die Risikovorsorge im zweiten Quartal wohl leicht über den Konsensschätzungen liegen könnte. Allerdings werde sie geringer als im Vorjahreszeitraum ausfallen. Die Aktie ging am Mittwoch 3,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Die Deutsche Bank will mit 100 Millionen Euro notleidende Engagements abbauen. Der daraus resultierende positive Effekt auf die Kapitalquote übertreffe die Belastung durch die Rückstellungen jedoch deutlich, so Akram.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Der Chart arbeitet sich an die Abwärtstrendlinie bei 27,88 Euro heran, trotz des Rückschlags von Mittwoch. Anleger sind bei negativen News der Deutschen Bank mittlerweile besonders empfindlich. Die Papiere bleiben eine "Show-me-Story" und sind aktuell keine laufende Empfehlung.

FAQs zur Deutschen Bank

Was macht die Deutsche Bank?

Die Deutsche Bank ist Deutschlands größtes Geldhaus und bietet Dienstleistungen im Privatkundengeschäft, Firmenkundengeschäft, Investmentbanking sowie in der Vermögensverwaltung an.

Wovon hängt die Entwicklung der Deutsche-Bank-Aktie ab?

Wichtige Faktoren sind Zinsentwicklung, Kapitalmarktumfeld, Kostenkontrolle, Kreditrisiken, Regulierung und die Fortschritte bei Rendite- und Wachstumszielen.

Zahlt die Deutsche Bank Dividende?

Ja, die Deutsche Bank schüttet grundsätzlich eine Dividende aus. Die Höhe hängt vom Gewinn, der Kapitalausstattung und der Ausschüttungspolitik des Konzerns ab. Für das Geschäftsjahr 2025 wurden im Mai 1,00 Euro je Aktie ausgezahlt.

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