Bei der Commerzbank steht ein Herbst der Entscheidungen bevor. Noch dieses Jahr könnte die UniCredit die Kontrolle über das Frankfurter Geldhaus mit allen Folgen übernehmen. Unklar ist dabei weiterhin die Rolle des Staates, der noch immer der zweitgrößte Aktionär ist.
Kommende Woche soll sich UniCredit-Chef Andrea Orcel mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil treffen. Zwar hatte sich die Regierung lange dem Unvermeidlichen verweigert, aber nachdem die Italiener nun fast die Hälfte der Commerzbank-Anteile halten, gibt es nur noch die Möglichkeit des Dialogs. Im Zentrum steht nun die Frage, ob der Staat seinen Anteil verkauft.
Das wäre natürlich für die UniCredit die Voraussetzung, um die Commerzbank komplett übernehmen zu können und dann mit der HypoVereinsbank die angedachte Fusion durchzuziehen. Allerdings dürfte es dabei nicht nur zu einem Verlust vieler Jobs kommen, der Teufel liegt im Detail.
Heute, 11:20
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