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16.07.2020 Fabian Strebin

Commerzbank: Da ist das Ding

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Commerzbank

Die Top-Zahlen der Investmentbank Goldman Sachs haben der Aktie der Commerzbank gestern Rückenwind verliehen, obwohl die deutsche Bank selbst nicht großartig im Handelsgeschäft aktiv ist. Der Kampf um die wichtige 200-Tage-Line geht also in die nächste Runde. Fliegt der Deckel nachhaltig weg, wäre das ein neues Kaufsignal.

Die Commerzbank konzentriert sich auf die Privat- und Firmenkunden und ist nicht im Investmentbanking, insbesondere Handelsgeschäft, exponiert. Die Zahlen für das zweite Quartal sollen am 5. August veröffentlicht werden. Ein Augenmerk wird dabei auf die Risikovorsorge im Kreditgeschäft gelegt. Ob es einen Ausblick für das weitere Jahr gibt, ist ungewiss. Aufgrund der wirtschaftlichen Turbulenzen sehen viele Bankkonzerne davon ab.

Nachdem die Aktie vorbörslich unter die 200-Tage-Linie bei 4,64 Euro gefallen war, kann sie diese zu Handelsbeginn wieder zurückerobern. Steigt der Kurs auch nachhaltig über den hartnäckigen Widerstand bei 4,73 Euro, dann bestätigt sich das Kaufsignal. Seit dem Bruch des Abwärtstrends vom Februar am 6. Juli befindet sich die Aktie im Aufwind.

Wer noch nicht investiert ist, kann das Kaufsignal zum Einstieg nutzen. Aktionäre bleiben dabei und beachten den Stopp bei 3,70 Euro.


Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.


Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG:

Aktien von Commerzbank befinden sich im AKTIONÄR-Depot

Commerzbank (WKN: CBK100)

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