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23.07.2019 Nikolas Kessler

Bitcoin & Co: Warum Trumps Krypto-Kritik positiv ist

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Bitcoin

In den vergangenen Wochen haben sich verschiedene hochranginge Politiker über Kryptowährungen geäußert – die meisten davon kritisch. Auch US-Präsident Donald Trump ist kein Freund von Bitcoin und Co. Prominente Branchenvertreter werten die Äußerungen aber dennoch positiv.

Nach Einschätzung von Changpeng Zhao, CEO der Kryptobörse Binance, könne Trumps Kritik an Bitcoin und dem Facebook-Coin Libra nur gut für die Branche sein. „Trump hat bislang nichts Positives oder Negatives getan, sondern nur gesagt, dass er kein Fan davon ist“, so Zhao in einem CNBC-Interview. „Die Tatsache, dass er darüber twittert und der Präsident der Vereinigten Staaten über Kryptowährungen spricht, ist eine gute Sache.“

Krypto-Kritik von höchster Ebene

Nicht zuletzt wegen der Diskussion um das Krypto-Projekt von Facebook scheint das Thema inzwischen auf höchster Ebene angekommen zu sein. So haben sich unter anderem auch US-Finanzminister Steven Mnuchin, Fed-Chef Jerome Powell und Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu Kryptowährungen geäußert.

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Während die erhöhte Aufmerksamkeit von der Branche überwiegend positiv aufgefasst wird, wächst gleichzeitig die Sorge vor einer Überregulierung des Kryptomarkts. Doch selbst eventuelle Verbote von Kryptowährungen, wie sie aktuell wieder in einigen Ländern diskutiert werden, beunruhigen Zhao bisher nicht.

Sollten die USA den Besitz von Kryptowährungen für illegal erklären, wäre das laut dem Binance-Chef das „Worst-Case-Szenario“. Die Krypto-Industrie zum Erliegen bringen würde aber auch das nicht. Kryptowährungen würden unabhängig von den Entscheidungen einzelner Länder überleben. „In den meisten Ländern, die den Bitcoin verboten haben, wollen ihn die Bürger nur umso mehr haben“, gibt Zhao zu bedenken.

Keine Chance, den Bitcoin zu töten

Ähnlich hatte sich zuvor bereits der US-Abgeordnete Patrick McHenry geäußert. „Ich glaube, es gibt keine Möglichkeit, Bitcoin zu töten. Selbst die Chinesen mit ihrer Firewall und ihren extremen Eingriffen in ihre Gesellschaft können Bitcoin nicht töten“, sagte der Politiker in der Vorwoche auf die Frage, ob die Regierung ein weiteres Erstarken von Kryptowährungen zulassen wird.

Neben McHenry haben sich im Zuge der jüngsten Diskussionen im US-Kongress weitere Politiker als Bitcoin-Unterstützer zu erkennen geben. In jedem Fall findet inzwischen eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema auf höchster politischer Ebene statt.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Bitcoin präsentiert sich volatil

Beim Bitcoin-Kurs sorgt das zunächst aber weiterhin für erhöhte Volatilität: Auf den Dip in den Bereich von 9.163 Euro in der Vorwoche folgte am Wochenende ein kurzer Sprung über die 11.000-Dollar-Marke. Seitdem bröckeln die Gewinne aber sukzessive ab. Aktuell kämpft der Bitcoin erneut um die Marke von 10.000 Dollar. 

Angesichts dieser Schwankungen kommen beim Bitcoin derzeit vor allem Trader auf ihre Kosten. DER AKTIONÄR bleibt aber auch auf lange Sicht optimistisch für die weitere Kursentwicklung.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin, Facebook.

Autor Nikolas Kessler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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