25.03.2014 Thomas Bergmann

Silberpreis: Droht jetzt der totale Einbruch?

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DAX
Trendthema

Psychologie und Börse - der Silberpreis ist ein gutes Beispiel. Kaum bestimmt die Krim-Krise nicht mehr die Schlagzeilen in den Medien, geht es mit dem Kurs kräftig nach unten. Zuletzt hat sich der Abwärtstrend bei dem Edelmetall sogar noch einmal beschleunigt - es droht ein neues Jahrestief.

Der Februar hatte den Silber-Bullen Mut gemacht, hatte die Feinunze doch nach einer längeren Bodenbildung den Widerstand bei 20,50 Dollar durchbrochen und zu einer kleinen Rallye angesetzt. Kurzzeitig war es dem Silberpreis sogar gelungen, die Hürde bei 22,07 Dollar zu überwinden.

20-Dollar-Marke in Gefahr

Doch von Euphorie ist bei den Silber-Investoren derzeit keine Spur. Die Feinunze ist wieder unter das alte Ausbruchsniveau zurückgefallen und droht auch die psychologisch wichtige 20-Dollar-Marke zu unterschreiten. Im frühen Handel am Dienstag war es schon kurze Zeit so weit.

Wird der Abwärtstrend nicht schnellstmöglich gestoppt, wäre das Zwischentief von August 2013 bei 19,12 Dollar das nächste Kursziel. Nicht weit darunter liegt das Jahrestief 2014 von 19,01 Dollar. Sollte der Silberpreis auch dieses Niveau unterschreiten, muss ein Absturz in Richtung Mehrjahrestief bei 18,23 Dollar befürchtet werden.

Schlechtes Sentiment

Die Stimmung für Silber droht zu kippen. Der jüngste Abwärtstrend bereitet Anlass zur Sorge, dass neue Tiefkurse erreicht werden können. Wer der Empfehlung im Real-Depot gefolgt ist und den Silber Wave-Call gekauft hat, sollte unbedingt den Stoppkurs beachten.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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