Machen Sie jetzt den Stresstest für Ihr Depot
Foto: Börsenmedien AG
22.04.2015 Thomas Bergmann

Nikkei erklimmt 20.000-Punkte-Gipfel - was macht der DAX?

-%
DAX

Der japanische Leitindex, der Nikkei 225, hat erstmals seit 15 Jahren wieder die Marke von 20.000 Zählern übersprungen. Kurz nach 7:00 Uhr MEZ notiert das wichtigste Kursbarometer des Landes rund ein Prozent im Plus bei 20.104 Punkten. Nachdem die US-Leitbörsen etwas schwächer tendierten, könnte dies dem DAX erneut über die 12.000-Punkte-Marke helfen.

Rund zwei Stunden vor Handelsbeginn in Frankfurt taxiert Broker IG den DAX bei 11.977 Zählern und damit etwa 40 Pünktchen über dem Xetra-Schluss von Dienstag. Technisch betrachtet hängt der Index damit weiter in der seit Wochen ausgebildeten Seitwärtsrange zwischen 11.800 und 12.100 Punkten fest. Das Positive: Die technischen Indikatoren wie MACD, RSI oder Stochastik-Oszillator haben sich deutlich abgekühlt und stehen folglich einem erneuten Aufschwung nicht mehr im Weg.

Wichtig ist, dass relativ zeitnah die Marke von 12.000 Punkten zurückerobert wird. Dann ist die Chance sehr groß, dass der Markt die Hürde bei 12.100 Zählern überwindet und einen neuen Anlauf auf das Allzeithoch unternimmt. Sollte der Versuch, den Widerstand zu nehmen, scheitern, droht ein Rücksetzer bis 11.800 beziehungsweise ein Test der Unterstützung bei 11.619 Punkten.

Long-Positionen halten

DER AKTIONÄR hat am Dienstag im DAX-Check einen Turbo-Optionsschein der DZ Bank empfohlen, mit dem Anleger auf einen Rebound spekulieren können. Der Schein mit der WKN DG318Z ist immer noch kaufenswert und sollte mit einem Stoppkurs bei 11.780 DAX-Punkten abgesichert werden.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
DAX - Pkt.

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8