Donald Trump setzt auf Abschiebungen, die Behörde ICE meldet Rekordzahlen, viele Haftzentren sind überfüllt. Für Anleger schien die Sache eindeutig: Private Gefängnisbetreiber müssten profitieren. Doch die GEO-Group-Aktie fällt seit Monaten, nachdem sie vor einem Jahr noch auf einem Allzeithoch stand. Der Grund liegt nicht in der Politik. DER AKTIONÄR mit den Hintergründen.
Donald Trump liefert, wofür er gewählt wurde: eine harte Linie in der Einwanderungspolitik, Razzien, Abschiebungen. Die Zahl der Menschen in ICE-Haft ist auf Rekordniveau gestiegen. Für viele Anleger klang das wie ein Selbstläufer: mehr Härte, mehr Inhaftierungen, mehr Geschäft für private Betreiber wie die GEO Group und CoreCivic.
Die Börse spielte das Narrativ zunächst mit. Im Januar 2025 markierte die GEO-Group-Aktie ihr 52-Wochen-Hoch. Doch danach kam der Kater, trotz politischen Rückenwinds und operativ hoher Auslastung.
17.01.2026, 08:08