Das sind die Gewinneraktien von morgen!
Foto: Amazon
11.01.2021 Andreas Deutsch

Amazon: Tote Hose bis Ende Januar?

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Amazon.com

Anfang September kletterte die Amazon-Aktie auf das Rekordhoch bei 3.552,25 Dollar. Doch seitdem tut sich nichts mehr. Alle Ausbruchsversuche aus dem Seitwärtstrend entpuppten sich als Strohfeuer. Es sieht schwer danach aus, dass die Anleger noch drei Wochen Geduld brauchen, bis es neue Impulse geben könnte.

Fast täglich gibt es neue Rekordhochs an der Börse – aber Amazon-Aktionäre schauen in die Röhre. Die Aktie schafft es einfach nicht, die 50- und die 100-Tage-Linie hinter sich zu lassen.

Abhilfe könnten die Zahlen für das vierte Quartal schaffen – doch die legt Amazon erst am 29. Januar (nachbörslich) vor. Die Börse rechnet mit Rekordwerten: Zum ersten Mal wird der E-Commerce- und Cloud-Gigant in einem Quartal aller Wahrscheinlichkeit mehr als 100 Milliarden Dollar erlöst haben. Konkret erwarten die Analysten laut Bloomberg für das Q4 120 Milliarden. Im Q4/2019 waren es lediglich 87 Milliarden.

Das EBITDA dürfte von 11,9 auf 14 Milliarden Dollar gestiegen sein. Den bereinigten Nettogewinn erwarten die Experten bei 5,3 Milliarden Dollar nach 4,7 Milliarden im Vorjahr, so Bloomberg.

Ein Grund für die starken Zahlen: Amazon profierte im vierten Quartal mit dem Prime Day, dem Black Friday und dem Cyber Monday gleich von drei Mega-Shopping-Events. Zudem mieden viele Menschen in der Vorweihnachtszeit die Geschäfte aus Angst vor einer Coronainfektion – und nutzten deswegen E-Commerce und speziell Amazon.

Amazon.com (WKN: 906866)

Amazon ist ein Top-Unternehmen, dessen Investmentstory noch nicht ausgereizt ist. Starke Zahlen und ein optimistischer Ausblick könnten der Aktie endlich frische Impulse bescheren. DER AKTIONÄR bleibt klar bullish.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR-Depot". 

Buchtipp: Post Corona: Von der Krise zur Chance

Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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