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11.09.2020 Andreas Deutsch

Amazon: Nur eine einzige Aktie ist noch besser

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Amazon.com

Tech ist der Renner. Tech ist Must-have. Tech steckt alle Branchen in den Sack. Die Outperformance der vergangenen Jahre von Amazon und Co: atemberaubend. Der langfristige Aufwärtstrend: intakt. Trotz der Rallye hat Amazon noch Luft – meint nicht nur DER AKTIONÄR, sondern auch 50 der 54 von Bloomberg erfassten Analysten.

Fast genau 19 Jahre ist es jetzt her, dass Amazon am Boden lag. Am 11. Oktober 2001 fiel die Aktie während der Baisse auf 5,51 Dollar. Dann wendete sich das Blatt. Rücksetzer gab es zwar öfter mal, teilweise auch heftige wie 2008. Letztlich erkannten aber immer mehr Anleger, was aus Amazon noch werden könnte: nicht nur ein Top-Onlinehändler, sondern auch der größte Cloudkonzern.

Die mutigen Antizykler, die im Tief zugriffen und heute noch dabei sind, freuen sich über eine Performance von exakt 40.347 Prozent. Damit belegt Amazon Platz 2 im S&P 500. Nur Monster Beverage schneidet mit 113.680 Prozent noch besser ab.

Hinter Amazon landen Netflix mit 40.075 Prozent und Apple mit 35.726 Prozent.

Obwohl Amazon mittlerweile auf ein KGV für 2020 von 84 und ein Umsatzmultiple von 4,5 kommt, ist die Aktie nach wie vor ein Liebling der Analysten. Das durchschnittliche Kursziel der Experten beläuft sich aktuell auf 3.651,78 Dollar, was einem Potenzial von 16 Prozent entspricht.

Amazon.com (WKN: 906866)

Amazon ist eine Wachstumsmaschine, die nach wie vor auf Hochtouren läuft. Das Potenzial bei E-Commerce, Cloud und Streaming ist noch längst nicht ausgereizt. Für zusätzliche Kursfantasie sorgen mögliche Aktivitäten in Zukunftsbranchen wie Digitalversicherungen oder E-Mobilität. Die Aktie bleibt für den AKTIONÄR ein Basisinvestment. 

Buchtipp: The Four

Cambridge Analytica, Datenleaks, Steuerflucht: Die Tech-Giganten Amazon, Apple, Facebook und Google – oder wie Marketing-Guru Scott Galloway sie nennt: die vier apokalyptischen Reiter – werden von Skandalen geplagt. Und doch sind sie mächtiger und erfolgreicher als je zuvor. Man kann sie weder ignorieren noch boykottieren. Sie haben mit ihren Geschäftsmodellen die Regeln des Wirtschaftslebens und die Voraussetzungen für Erfolg neu definiert. Scott Galloway führt vor, wie die Vier unsere grundlegenden emotionalen Bedürfnisse mit einer Schnelligkeit und in einem Ausmaß manipulieren, an die andere nicht herankommen. Und er zeigt, welche Lehren man aus ihrem Aufstieg für sein eigenes Unternehmen oder seinen eigenen Job ziehen kann. Ob man mit ihnen konkurrieren, mit ihnen Geschäfte machen oder einfach in der Welt leben will, die von ihnen beherrscht wird – man muss die Vier verstehen

Autoren: Galloway, Scott
Seitenanzahl: 320
Erscheinungstermin: 05.03.2020
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-682-0