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04.05.2021 Lars Friedrich

Alibaba: Nummer 1 der Welt – Amazon im China-Sandwich

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Alibaba

Die 13 größten Online-Handelsplattformen der Welt haben im vergangenen Jahr rasant zugelegt. Experten sprechen von einem „dramatischen Anstieg“. Unter den vier größten Unternehmen sind drei aus China. Das wurde zu Wochenbeginn auf einer UN-Konferenz für Handel und Entwicklung berichtet. Der Aufsteiger des Jahres kam demnach aus Kanada.

Die größte Online-Handelsmacht der Welt nach Bruttowarenumsatz war Alibaba (1,15 Billionen Dollar), gefolgt von Amazon (575 Milliarden), JD.com (397 Milliarden) und Pinduoduo (242 Milliarden). Insgesamt waren unter den 13 größten Firmen sieben aus den USA, vier aus China sowie Shopify (Kanada, Platz 5) und Rakuten aus Japan (Platz 10).

2020 wurden im E-Commerce Waren im Wert von 2,9 Billionen Dollar umgesetzt, ein Plus von 20,5 Prozent. Im Jahr davor lag der Anstieg bei 17,9 Prozent. Shopify konnte sich am eindrucksvollsten steigern: Die Firma verdoppelte ihr Geschäft auf 120 Milliarden Dollar.

Der Anteil des E-Commerce am globalen Einzelhandelsumsatz stieg im vergangenen Jahr von 16 auf 19 Prozent. Am höchsten war der Anteil in Südkorea: 25,9 Prozent, gefolgt von China (24,4) und Großbritannien (23,3). In den USA lag er bei 14 Prozent.

DER AKTIONÄR hatte vergangenes Jahr im Corona-Tief empfohlen, auf die Giganten im Onlinehandel zu setzen. Die Zahlen der UN-Konferenz bestätigten neben den Kursverläufen der Aktien einmal mehr diese Einschätzung. Anleger können aufgrund der intakten Wachstumsaussichten auch weiter auf Alibaba, Amazon und Co setzen.

Alibaba (WKN: A117ME)

(mit Material von dpa-AFX)

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Alibaba, Amazon, JD.com.

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