10 Top-Aktien: Kaufen. Halten. Reich werden.
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09.06.2021 Lars Friedrich

Alibaba: „Das Schlimmste ist überstanden“

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Alibaba

Während der Kurs der Alibaba-Aktie noch immer schwächelt, haben sich in den USA bereits einige Investment-Unternehmen mit Value-Ansatz mit Anteilen des China-Riesen eingedeckt. Darunter sind auch Investoren mit berühmten Köpfen wie Al Gore und Charlie Munger. Nun hat sich eine Top-Fondsmanagerin ebenfalls zu Alibaba bekannt.

Samantha McLemore hat 20 Jahre für Investement-Star Bill Miller gearbeitet und managt noch heute den Miller Opportunity Trust mit ihm. Ergebnis: In den vergangenen fünf Jahren wurden durchschnittlich 24 Prozent Rendite erreicht – ein besseres Ergebnis als 99 Prozent aller Fonds.

Im Interview (Englisch) mit dem US-Magazin Barron’s wurde McLemore unter anderem nach den wachstumsstärksten Aktien in ihrem Depot gefragt. Ihre Antwort: die „bewährten säkularen Marktführer“ wie Alphabet, Facebook, Amazon „und Alibaba“. McLemore argumentiert dabei auf AKTIONÄR-Linie: Die Unternehmen zeichnen sich auch aus ihrer Sicht durch Wachstum, Profitabilität und eine starke Marktposition aus.

Alibaba bezeichnet McLemore als einen ihrer „Lieblingstitel“. Das Unternehmen werde mit dem 21-fachen seines voraussichtlichen Gewinns gehandelt und wachse sogar schneller als andere Internet-Unternehmen. Der Regulierungs- und Wettbewerbsdruck sei inzwischen gut eingepreist. „Die Regulierungsbehörden haben sich auf andere Handelsunternehmen verlegt. Ich denke, das Schlimmste ist überstanden.“

Hat McLemore keine Sorgen aufgrund der zahlreichen Investitionen Alibabas in andere Geschäftsbereiche? Ihre Antwort: „Ich bin mir nicht sicher, ob das die beste Entscheidung ist. Aber wenn man sich das Geschäftsjahr 2024 ansieht, wird es mit dem 11- oder 12-fachen gehandelt. Ich glaube nicht, dass eine Investition ihre Kernertragskraft beeinträchtigt, und wenn sie Erfolg haben, werden sie noch dominanter und vergrößern ihren gesamten adressierbaren Markt.“ Der Versuch an sich sei nicht negativ, solange bei Misserfolgen der Stecker gezogen werde. So hat DER AKTIONÄR ebenfalls neulich in seiner Mini-Serie zu Kritikpunkten an Alibaba argumentiert (siehe weiterführende Beiträge).

McLemore steht nicht allein da mit ihrer Einschätzung, dass bei Alibaba das Regulierungsthema inzwischen eingepreist sein dürfte. Mehr dazu lesen Sie in der Story zu den Alibaba-Rivalen in der neuen AKTIONÄR-Ausgabe (ab heute Abend als E-Paper erhältlich, ab Freitag im Zeitschriftenhandel). Alibaba ist für geduldige Anleger auf dem aktuellen Niveau ein klarer Kauf.

Alibaba (WKN: A117ME)

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Alibaba.

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