Vor wenigen Tagen wurde Hamburg zum dritten Mal Schauplatz einer Bundeswehrübung. Der Name in diesem Jahr: „Red Storm Charlie“. Das Szenario: Es gibt einen Drohnenangriff im Hafen, einen Chemieunfall und die Sabotage an einem militärischen Transport. Parallel hierzu kommt es zu einem „Massenanfall“ von Verletzten und in einer Tiefgarage wird ein Behelfskrankenhaus errichtet. Schwerpunkt der Großübung war der Hamburger Hafen; zudem erfolgte eine Erprobung von Truppenbewegungen und Kolonnenfahrten im Stadtgebiet.
Beteiligt waren 1.500 Personen – darunter 500 Soldaten – und rund 70 Militärfahrzeuge. Die vorherigen Übungen lauteten „Red Storm Alpha“ (2024) und „Red Storm Bravo“ (2025). Bei „Red Storm Charlie“ waren – neben der Bundeswehr – nun aber auch Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mit dabei. Außerdem beteiligten sich unter anderem Landesbehörden, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie Konzerne wie etwa Airbus.
Edeka und Netto haben zudem einen Notfallrucksack mit Ausrüstung im Angebot. Grundlage für „Red Storm Charlie“ ist der Operationsplan Deutschland. Brisant (= Zitat): „Die NATO hat einen Artikel-4-Fall. Das bedeutet, man hat sich nach Konsultationen darauf verständigt, sich auf einen möglichen Spannungs- und Verteidigungsfall vorzubereiten.“ (QUELLE: „Wie Hamburg für den Ernstfall trainiert“; Süddeutsche Zeitung vom 26.09.2026, Seite 6).
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