Der chinesische EV-Hersteller XPeng hat am Donnerstag seine Quartalszahlen und den Ausblick für das laufende Geschäftsquartal veröffentlicht. Während erstere gemischt ausfielen, sorgte letzterer für eine positive Überraschung. Die Papiere quittieren das im frühen US-Handel mit einem Plus von etwas mehr als drei Prozent.
Im Q1/26 erlöste XPeng umgerechnet 1,92 Milliarden US-Dollar und verfehlte damit die Erwartungen der bei Bloomberg gelisteten Experten von 1,94 Milliarden Dollar leicht. Zudem lag der Umsatz damit rund 18 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahresquartal.
Den Sprung in die Gewinnzone schaffte der Konzern indes wie erwartet nicht. Der operative Verlust weitete sich auf 276 Millionen Dollar aus, nachdem dieser im Q1/25 noch bei 153 Millionen Dollar gelegen hatte. Außerdem blieben die Auslieferungen mit 62.682 Einheiten hinter den Schätzungen von 66.840 Fahrzeugen zurück.
Besser als erwartet fielen hingegen die Schätzungen für das zweite Quartal aus. XPeng rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 2,89 und 3,07 Milliarden Dollar, der Experten-Konsens beträgt 2,96 Milliarden Dollar und liegt damit in der unteren Hälfte der Spanne.
Besonders positiv überraschte der Konzern mit seiner Prognose für die Auslieferungen. Im Schnitt rechnen die Experten damit, dass XPeng im Q2 96.923 Einheiten an den Mann bringen wird. Der EV-Hersteller selbst peilt nun aber an, 100.000 bis 106.000 Stromer abzusetzen.
In erster Reaktion auf die Zahlen geht es für die Papiere von XPeng am Donnerstagnachmittag um etwas mehr als drei Prozent nach oben. Aus charttechnischer Sicht könnte die Aktie damit zumindest aus ihrem kurzfristigen Abwärtstrend ausbrechen.
Obwohl die Zahlen von XPeng leicht schlechter ausgefallen sind als erwartet, steigt die Aktie. Das zeigt, dass der Markt Schlimmeres erwartet hatte. DER AKTIONÄR rät weiterhin zum Kauf. Sie wollen exklusive Einblicke zu XPeng, Alibaba, Tencent und Co? Dann hier noch schnell den China Stock Report abonnieren und keinen heißen China-Tipp mehr verpassen.
Heute, 14:35