An der Wall Street reißen die Bullen das Ruder zum Wochenstart an sich. In den ersten Handelsminuten drehen die Kurse deutlich nach oben. Bei den Einzelwerten stehen zahlreiche Techwerte und KI-Aktien im Fokus. DER AKTIONÄR wirft einen Blick auf die Kurstabelle an den US-Börsen.
Grund für die Erholung zum Handelsstart sind die fallenden Ölpreise. Ein Barrel Brent fällt um rund 2,5 Prozent auf 100,55 Dollar. Zwar stieß Donald Trumps Forderung an andere Staaten, beim Schutz der Straße von Hormus zu unterstützen, auf verhaltenes Echo, dennoch können dem Vernehmen nach einzelne Schiffe die wichtige Meerenge wieder passieren, wie DER AKTIONÄR in der Opening Bell beleuchtete.
Gleichwohl ist eine Entspannung im Iran-Krieg weiterhin nicht in Sicht. Israel greift weiter unnachgiebig Ziele im Iran an. Unter Beschuss stehen demnach die Städte Teheran, Schiras und Tabris. Auch im Libanon will Israel seine Militäreinsätze gegen die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz in den vergangenen Tagen fortgesetzt haben. Welche Öl-Aktien jedoch autark vom Iran-Krieg sind und mit einer hohen Dividendenrendite aufwarten, erfahren jetzt im neuen Aktienreport „3 Öl-Dividendenknaller: Ohne Iran-Risiko – bis zu 11,7 Prozent Dividende“.
Bei den Einzelwerten stehen zudem die Papiere von Meta und Nebius im Fokus. Der Facebook-Konzern hat bei der Yandex-Abspaltung zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten gebucht und einen Stellenabbau angekündigt. Das kommt am Markt gut an: Meta gewinnt rund drei Prozent, für Nebius geht es um 14 Prozent nach oben.
Nvidia hält derweil ab heute mit der GTC seine jährliche Entwicklerkonferenz ab. Die Keynote wird wie immer von Nvidia-Chef Jensen Huang gehalten. Dieser muss die Anleger mit positiven News zu Rubin, Vera und Co versorgen, um der Aktie neue Impulse zu geben.
Zudem stehen die Speicherchiphersteller hoch im Kurs: Positive Analystenkommentare und die Ankündigung neuer Kapazitäten in Taiwan treiben Micron an. Im Sog von Micron geht es auch für SanDisk und Western Digital aufwärts.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Nvidia-Aktien befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 15:35