14.04.2015 Thomas Bergmann

Wall Street, Nikkei im Minus - das bringt der Tag für Deutsche Bank und Co

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Deutsche Bank
Trendthema

Die US-Börsen haben am Montag die anfänglichen Gewinne wieder abgegeben und leicht im Minus geschlossen. Dow Jones und S&P 500 verloren am Ende jeweils rund 0,5 Prozent, die Technologiebörse Nasdaq büßte 0,2 Prozent ein. Auch in Asien gibt es überwiegend rote Vorzeichen (Nikkei aktuell -0,2 Prozent), wobei sich auch hier die Verluste in Grenzen halten.

Der DAX dürfte aufgrund der Vorgaben mit einem leichten Minus eröffnen. Der deutsche Leitindex hatte am Montag bei 12.338,73 Punkten geschlossen, im nachbörslichen Handel dann weitere Kursverluste erleiden müssen. Der XDAX endete bei 12.290,32 Punkten.

Banken im Visier

Während Stratec Biomedical seine endgültigen Jahreszahlen präsentieren wird, werden viele Marktteilnehmer – insbesondere die Aktionäre von Deutsche Bank und Commerzbank – nach Amerika blicken. Um 13 Uhr wird nämlich die US-Bank JPMorgan Chase ihre Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlichen, eine Stunde später folgt Branchenprimus Wells Fargo.

Nach den Konsensschätzungen der Analysten wird die Earnings Season in den USA zum ersten Mal seit 2009 wieder fallende Gewinne ans Tageslicht fördern. Der stark gefallene Ölpreis wird zu einem drastischen Gewinneinbruch bei den Öl- und Gasfirmen geführt haben. Die meisten anderen Gesellschaften leiden unter dem starken Dollar.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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