8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
08.02.2019 Michael Schröder

Während Wirecard fällt, steht diese Aktie ganz oben!

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Compugroup

Wirecard kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Die Aktie ist daher mit einem Minus von knapp 40 Prozent im Februar der absolute Top-Verlierer im heimischen HDAX. Am anderen Seite der Rangliste steht die Aktie der Compugroup. Die Papiere des auf die Gesundheitsbranche spezialisierten IT-Dienstleisters haben nach Zahlen und Ausblick seit dem 1. Februar immerhin zwölf Prozent an Wert zugelegt.

Die Spezialisten haben mit den Zahlen für das abgelaufene Jahr die eigenen Erwartungen erfüllt. Die in Koblenz ansässige Gesellschaft hat den Umsatz auf 717 Millionen Euro (Vorjahr: 582 Millionen Euro) gesteigert. Der Konzerngewinn (EBITDA) beläuft sich auf 182 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 23 Prozent und einer operativen Marge von 25 Prozent.

Großen Anteil an der Entwicklung hatte der bundesweite Rollout der Telematikinfrastruktur in Deutschland. Nachdem der auf die Gesundheitsbranche spezialisierte IT-Dienstleister in den vergangenen Jahren umfassende Investitionen in diesen Bereich getätigt hatte, konnte das Unternehmen 2018 zuverlässig in hoher Stückzahl zugelassene Komplettpakete an Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Krankenhäuser ausliefern.

Das Wachstumspotenzial ist enorm. Der Ausblick macht Lust auf mehr. Für das Geschäftsjahr 2019 wird ein Umsatz zwischen 720 Millionen und 750 Millionen Euro und ein EBITDA zwischen 190 Millionen und 205 Millionen Euro erwartet. Viele Analysten zeigten sich begeister und erhöhten ihre Gewinnschätzungen für die AKTIONÄR-Altempfehlung.

Nach dem jüngsten Kurssprung sollte die Aktie kurz verschnaufen. Im Anschluss ist eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung möglich. Mit dem Sprung über das Verlaufshoch bei 52 Euro, würde ein frisches Kaufsignal mit Ziel 60 Euro generiert.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6