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05.02.2015 Werner Sperber

Volkswagen: Günstiger geht es kaum; Börsenwelt Presseschau II

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Volkswagen

Die Experten von Börse Online erinnern an die Absatzsteigerung der Volkswagen AG auf 10,1 Millionen Fahrzeuge im vergangenen Jahr. Damit blieb das Unternehmen nur knapp hinter dem Weltmarktführer Toyota mit 10,2 Millionen verkauften Einheiten. Analysten schätzen, Toyota werde in diesem Jahr weniger als im vergangenen Jahr, die Volkswagen AG jedoch mehr als 10,6 Millionen Fahrzeuge absetzen. Die Vorzugsaktie der Volkswagen AG kostet derzeit weniger als der langjährige Durchschnitt, wenn die drei Bewertungsgrößen Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis und Dividendenrendite betrachtet werden (Gleiches gilt im DAX nur für die Deutsche Bank AG, HeidelbergCement und die SAP SE). Das KGV von 8,4 ist das zweitgünstigste unter den DAX-Unternehmen. In den vergangenen zehn Jahren bezahlten die Anleger durchschnittlich ein KGV von 14,5. Vor diesem Hintergrund dürfte die Vorzugsaktie im laufenden Jahr auch im DAX die Spitzenposition erobern. Das Kursziel beträgt 230 Euro und der Stop-Loss sollte bei 170 Euro gesetzt werden.

Behandelte Werte

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Buchtipp: Der Freiheitshandel

„Wandel durch Handel“, so lautet die Devise, mit der deutsche Unternehmen (gute) Geschäfte mit Diktatoren und Diktaturen machen. Mathias Döpfner hat als junger Journalist diese Devise aus dem Mund von Kanzler Kohl höchstpersönlich gehört. Es hat sich jedoch gezeigt: Dadurch verändert sich nichts zum Besseren, ganz im Gegenteil. Deutschland, der Westen, wir alle machen uns vielmehr von Diktaturen abhängig und damit mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen, Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, gegen Journalisten, die nur die Wahrheit herausfinden und darüber berichten wollen. Spektakuläre Fälle wie der von Jamal Khashoggi oder Deniz Yücel zeigen: Wir müssen unsere (Handels-)Strategie im Umgang mit Despoten und Diktatoren überdenken.

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