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17.11.2020 Michael Schröder

Varta: Wer liegt richtig - Warburg, Berenberg oder Maydorn?

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Varta

Varta wird dank der steigenden Nachfrage nach aufladbaren Knopfzellen für kabellose Kopfhörer optimistischer. Der Vorstand ist überzeugt, dass sich der Trend hin zu sogenannten True Wireless Stereo (TWS) Headsets sich weiter verstärken wird. Die Aktie hat dennoch den Rückwärtsgang eingelegt. Experten kommen bei der Einschätzung zu komplett verschiedenen Einschätzungen.

Sie interessieren sich für die Welt der heimischen Nebenwerte? Mit den kostenlosen Real-Depot News können Sie sich unverbindlich ein Bild von den vielseitigen Anlagemöglichkeiten im Small-Cap-Bereich machen. AKTIONÄR-Redakteur Michael Schröder schreibt Ihnen seine Einschätzung zu interessanten Investmentideen und aussichtsreichen Nebenwerten.

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt: Zu den größten Optimisten bei Varta gehört weiterhin die Privatbank Berenberg („Buy“), die sogar den fairen Wert der Aktie von 140 auf 145 Euro angehoben hat. Robert-Jan van der Horst von Warburg Research hält dagegen an seiner pessimistischen Einschätzung („Sell“) und dem Kursziel von 85 Euro fest.

Der Varta-Oberbulle ist und bleibt der Aktienexperte Alfred Maydorn. Aus seiner Sicht könnte schon ein Ende der Shortattacken und ein Rückzug der Leerverkäufer die Aktie Richtung 200 Euro treiben. Der Einstieg der Gesellschaft in das Geschäft mit Batterien für Elektroautos wäre für Maydorn der Gamechanger – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Kurs.

Auf Sicht von einem Zeitraum von fünf bis sieben Jahren, könnte die Aktie dann auf über 1.000 Euro steigen. Würde der Kurs die Marke von 1.237 Euro erreichen, wäre der Batteriehersteller mit 50 Milliarden Euro bewertet – mehr als das Zehnfache der 4,5 Milliarden Euro, die die Gesellschaft derzeit auf die Börsenwaage bringt. Ein Ziel, das man nur mit viel Fantasie und vor allem viel Ausdauer ins Visier nehmen kann.

Varta (WKN: A0TGJ5)

DER AKTIONÄR bleibt ebenfalls zuversichtlich gestimmt, ist dabei aber nicht ganz so euphorisch. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es bei der Aktie nach der schwachen Reaktion auf die Zahlen schon bald wieder zu einem erneuten Richtungswechsel kommen wird. Anleger sollten sich auf eine gewohnt volatile Kursentwicklung einstellen.

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