Was für ein Jahresauftakt für Verbio: Ohne Unternehmensmeldungen schoss die Aktie am ersten Handelstag des Jahres 2017 rund sieben Prozent nach oben. Ende Januar steigt die Verbio-Hauptversammlung. Zum zweiten Mal in der Konzern-Historie soll es für die Aktionäre eine Dividende geben.
0,15 Euro Dividende
Nachdem im Vorjahr erstmals eine Dividende in Höhe von 0,10 Euro ausgeschüttet wurde, plant das Verbio-Management auf der Hauptversammlung am 27. Januar eine Anhebung dieser um 50 Prozent auf 0,15 Euro je Aktie. Schließlich beendete der Biosprithersteller das gebrochene Geschäftsjahr 2015 mit einem Rekordergebnis. Die Anlagen von Verbio sind nahezu vollständig ausgelastet. Daher plant Verbio zwei weitere Produktionsstandorte mit der „Stroh-Technologie“, mit der die Leipziger aus herkömmlichen Stroh Biomethan gewinnen.
Biomethan aus Stroh – bald in Indien
Im nächsten Jahr erweitert Verbio seine Standorte. Die dazugehörigen Gesellschaften wurden bereits gegründet. In Pinnow entsteht eine neue Anlage, mit der 20 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben einer weiteren Produktionsanlage in Deutschland ist auch eine Anlage in Indien vorgesehen. Bislang müssen die Bauern in diesem Land das unbrauchbare Stroh auf den Feldern verbrennen, was mit einer enormen Luftverschmutzung einhergeht. Die Verbio-Technologie ist die perfekte Lösung, um die Umwelt in Indien zu schonen und gleichzeitig Bioenergie für die indische Bevölkerung bereitzustellen.
Neben diesen positiven Neuigkeiten zu den beiden neuen Produktionsstätten erwartet DER AKTIONÄR zudem eine Fortsetzung der starken fundamentalen Entwicklung. Anfang Februar veröffentlicht Verbio seine Halbjahreszahlen – eine mögliche Anhebung der konservativen Jahresprognose würde der Aktie weiteren Auftrieb verleihen.
Aktie vor Kaufsignal
Über 30 Prozent seit Empfehlung
Mit dem Sprung über das Verlaufshoch bei 7,37 Euro generierte Verbio ein frisches Kaufsignal. Nun ist der Weg zum Jahreshoch bei 8,75 Euro frei. Investierte Anleger bleiben an Bord und ziehen den Stopp auf 6,20 Euro nach.
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.