Update: Deutsche Bank und Commerzbank mit neuen Tiefs - Ausverkauf droht

Update: Deutsche Bank und Commerzbank mit neuen Tiefs - Ausverkauf droht
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Thomas Bergmann 30.11.2018, 10:45 Thomas Bergmann

Die schlechten Nachrichten zu den beiden deutschen Großbanken wollen einfach nicht abreißen. Die Deutsche musste am Donnerstag eine Razzia über sich ergehen lassen, die Commerzbank hat sich aus dem Bieterverfahren um die NordLB verabschiedet. Die Misere macht sich natürlich auch in den jeweiligen Charts bemerkbar.

Die Razzia bei der Deutschen Bank (DER AKTIONÄR berichtete) berichtete ist ein weiteres dunkles Kapitel in deren Geschichte. Offensichtlich gibt es auch unter Christian Sewing, der vierte CEO seit 2015, kein Entrinnen aus dem Teufelskreis aus schlechten Nachrichten, steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen.

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Die Aktie hatte gestern 3,4 Prozent verloren und auch heute bricht der Kurs weiter ein.  Ein massiver Ausverkauf droht. Für kurze Zeit markierte die Deutsche Bank bei 8,025 ein neues Rekordtief. Wird dieses erneut unterschritten, muss ein Absturz bis sieben Euro in Erwägung gezogen werden.

Für die Commerzbank ist der Ausstieg aus dem Bieterverfahren um die NordLB (DER AKTIONÄR berichtete) ein Rückschlag für die 2016 ins Leben gerufene Expansionsstrategie. Doch laut Handelsblatt hätten die Belastungen aus dem Zukauf die Wachstums- und Synergieeffekte überwogen. Insidern zufolge wolle Commerzbank-CEO Martin Zielke lieber den internen Umbauprozess vorantreiben, als diesen Prozess durch ein so komplexes Projekt wie die NordLB-Übernahme zu verkomplizieren.

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Aus technischer Sicht ist die Aktie sogar stärker absturzgefährdet als die Deutsche Bank. Die Commerzbank notiert zur Stunde mehr als drei Prozent im Minus und damit auf dem tiefsten Stand seit März 2017. Die nächste Unterstützung wartet bei 7 Euro, das Rekordtief liegt bei 5,157 Euro.

Finger weg!

Deutsche Bank und Commerzbank geben einfach nur ein Bild des Grauens ab. Die Tatsache, dass die US-Notenbank möglicherweise ihren Leitzins nicht so stark anheben will wie geplant, ist ein zusätzlicher Belastungsfaktor. Anleger sollten die Werte meiden beziehungsweise eine kleine Short-Position aufbauen.

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