Nur noch heute: 25 % Rabatt mit Code BLACK21
Foto: Börsenmedien AG
01.03.2016 Michael Schröder

Übernamefantasie bei KUKA: Rekordhoch zum Greifen nah

-%
KUKA

Anfang Februar hat der chinesische Großaktionär Midea seinen Anteil bei KUKA aufgestockt. In einer Pflichtmitteilung wurde bekannt, dass die Chinesen mit dem Engagement strategische Ziele verfolgen und in den nächsten zwölf Monaten weiter zukaufen wollen. Die Gerüchteküche brodelt.

Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen, die Bewertung ist unverändert hoch – und dennoch kratzt die KUKA-Aktie mittlerweile am Rekordhoch. Auch der Ausbau des chinesischen Klimaanlagen- und Haushaltsgeräteherstellers Midea wurde Anfang des Monats bereits thematisiert. Zur Erinnerung: Im August 2015 waren die Chinesen mit 5,43 Prozent bei KUKA eingestiegen. Anfang Februar hat der Konzern seinen Anteil fast verdoppelt und hält jetzt 10,22 Prozent. Größter Anteilseigner ist die Voith Group mit einem Anteil von 25,1 Prozent. Dicht dahinter rangiert der hessische Unternehmer Friedhelm Loh, der genau zehn Prozent hält.

Die Spekulationen über mögliche Zukäufe der Chinesen sollten den KUKA-Kurs weiter stützen. Die Gesellschaft ist in einem absoluten Wachstumsmarkt unterwegs. Am Markt wird über eine Übernahme und einen möglichen Bieterkampf diskutiert. Aus charttechnischer Sicht steht die Aktie, die gestern zu den Top-Gewinnern auf dem heimischen Kurszettel gehörte, unmittelbar vor einem massiven Kaufsignal. Mit dem Sprung über die 86-Euro-Marke wäre der Weg für weitere steigende Kurse geebnet. Das nächste Ziel liegt jenseits von 90 Euro. Ein Stopp bei 74 Euro sichert die Position weiter ab.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
KUKA - €
DAX - Pkt.

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8