Wenn die Schwankungen an den Märkten zunehmen, steigen die Handelsaktivitäten deutlich. Genau von diesem Umfeld profitieren bestimmte Geschäftsmodelle. Ein weltweit führender Börsenbetreiber zeigt eindrucksvoll, wie sich Unsicherheit, steigender Absicherungsbedarf und höhere Handelsvolumina in stabile, wachsende Erträge verwandeln lassen. Mit dem Turbo der Woche können Anleger jetzt gezielt auf diesen Volatilitätsprofiteur setzen.
Während viele Marktteilnehmer in turbulenten Marktphasen Risiken reduzieren, profitieren Betreiber globaler Handels- und Clearingplattformen von deutlich steigender Aktivität. Geopolitische Spannungen – etwa der Konflikt im Nahen Osten – erhöhen die Unsicherheit an den Finanzmärkten und treiben die Aktivität im Derivatehandel spürbar an. Für Börseninfrastruktur-Player zahlt sich das besonders aus: Operative Margen von mehr als 50 Prozent sind die Regel. Versuche von Wettbewerbern, dem Unternehmen Marktanteile streitig zu machen, sind in den vergangenen Jahren mehrfach gescheitert. Die Eintrittsbarrieren sind enorm und dank seiner Größe profitiert der Plattformbetreiber zusätzlich von starken Netzwerkeffekten.
Solange der Konflikt mit dem Iran andauert und die Schwankungsbreite an den Börsen hoch bleibt, dürfte das Unternehmen zu den größten Profiteuren unter den Anbietern von Börseninfrastruktur zählen. Auch bei den Energiepreisen ist kurzfristig kaum mit einer Rückkehr zum Vorkriegsniveau zu rechnen, wodurch die Volatilität bei Öl und Gas hoch bleiben dürfte. Gleichzeitig wirken strukturelle Faktoren unterstützend: Die weltweit steigende Staatsverschuldung erhöht die Zinsvolatilität. Hinzu kommt die Innovationskraft des Unternehmens, das mit neuen Produktvarianten in den vergangenen Jahren zusätzliche Wachstumsimpulse gesetzt hat. Die Kursentwicklung seit dem Jahresanfang unterstreicht die starke operative Entwicklung. Für spekulativ orientierte Trader eröffnet sich damit die Chance, eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends gezielt zu hebeln.
Welcher Börsenbetreiber hinter dieser Story steckt und mit welchem Derivat Anleger jetzt auf eine Fortsetzung der Rally setzen können, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR (ab S. 62).
Weitere Themen im Heft:
Der Zuckerhut glänzt golden
Heimlich, still und leise entwickelt der Hot-Stock der Woche in Brasilien ein aussichtsreiches Gold- und Kupferprojekt und könnte noch vor Ablauf dieses Jahrzehnts in Produktion gehen. (S. 10)
Aus großer Höhe – gestochen scharf
Kriege, Naturkatastrophen, Umweltzerstörung – das Leben wird immer unübersichtlicher. Hochauflösende Satellitenbilder bringen Ordnung ins Chaos – und Milliardenaufträge von Regierungen. (S. 30)
Scherbenhaufen
Bike 24, Knaus Tabbert und Scout 24 haben deutlich Federn gelassen. Vom Hoch reichen die Abschläge von 39 bis zu 88 Prozent. Wie stehen die Chancen auf ein Comeback? (S. 36)
Noch mehr im Fokus
Direkte Auswirkungen auf den Kursverlauf hat ein Auf- oder Abstieg aus einem Index der Deutschen Börse zwar nicht. Doch ein genauer Blick auf ausgewählte Unternehmen lohnt sich trotzdem. (S. 42)
Alles auf eine Karte
Vom Hotelbetreiber zum Bitcoin-Spekulanten: Metaplanet häuft seit 2024 riesige Krypto-Reserven an. Aber Vorsicht! Die Aktie ist ein Spielball für Zocker. (S. 46)
12.03.2026, 07:00