Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
03.12.2013 Jochen Kauper

TSI-Musterdepotwert Leoni: Kursverdopplung und jetzt?

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Die Wachstumsstory ist intakt: Der Automobilzulieferer Leoni will den Umsatz in den nächsten drei Jahren von derzeit 3,8 auf 5,0 Milliarden Euro steigern. Gleichzeitig wird sich das EBIT mehr als verdoppeln. Von 170 auf 350 Millionen Euro.

Gute Aussichten
Der Grund für die optimistische Prognose bis 2016: Das Geschäft ist gut planbar. Leoni-Vorstand Klaus Probst und sein Team beliefern die Autohersteller über die gesamte Dauer der Produktionslaufzeit einer Modellreihe, das sind meist sechs oder sieben Jahre. Zum Kundenstamm gehört die creme de la creme der Autoindustrie. Von Audi über BMW bis hin zu Jaguar/Land Rover und Volkswagen. Die größten Kunden sind General Motors Peugeot PSA und Mercedes-Benz. „Leoni ist sehr gut ausbalanciert, was den Kundenstamm im Automobilbereich angeht“, sagt Bernd Buhmann, Unternehmenssprecher von Leoni gegenüber dem AKTIONÄR. „Im Autogeschäft läuft es derzeit besser als geplant“, ergänzt Buhmann. Hervorzuheben sind die Märkte in China und in den USA. Der amerikanische Markt holt noch immer verlorenes Terrain aus der Finanz- und Wirtschaftskrise zurück, Asien boomt ohnehin. „Allen voran die BRIC-Staaten sind für Leoni ein Garant weiter zu wachsen“ erklärt Buhmann. 

Starke Präsenz
Die große Stärke von Leoni war schon immer, genau am Puls der Zeit zu produzieren. Heißt: Leoni hat viele seiner Werke genau dort hochgezogen, wo die verschiedenen Autobauer bereits Produktionsstätten haben. „In China haben wir inzwischen elf Fabriken. Und eine neue in der Nähe von Peking wird noch hinzu kommen“, sagt Buhmann.

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