Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
13.05.2019 Florian Söllner

Tesla lacht: BMW-Elektroauto-Vollbremsung und Roboterauto-Blamage

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BMW

BMW tritt auf die Bremse. Bloomberg zufolge berichten Konzernkreise von „intensiven Diskussionen“ über den Hochlauf einer neuen Fabrik in Ungarn. Letztes Jahr wurde gemeldet, dass hier für eine Milliarde Euro neue Kapazitäten hochgefahren werden. Plan war, dass dort neben Autos mit Verbrennungsmotoren auch solche mit Hybrid- und Elektromotoren produziert werden. Passend dazu hat BMW-Batteriepartner Samsung SDI eine Batteriefabrik in Ungarn fertig gestellt. Doch jetzt habe Finanzvorstand Nicolas Peter auf den drohenden Aufbau von Überkapazitäten verwiesen. Daimler habe bereits fix beschlossen, Investitionen in Ungarn um ein Jahr zu verschieben.

Tesla dürfte der fehlende Mut der deutschen Premiumhersteller freuen. Gerade BMW hat immer noch keinen Model-3-Jäger im Portfolio. Dass noch Potential an neuen, frischen BMW-Produkten besteht, zeigt ein neues Youtube-Video, in dem das Model 3 bei Einparken deutlich besser abschneidet.

Dennoch ist auch Tesla nicht gegen den aufkommenden Gegenwind im Autosektor gefeit - der Kursverlauf der letzten Wochen spricht Bände. Auch weil die meisten der dutzenden ernstzunehmenden Autohersteller beherzter auf die Elektromobilität umschwenken. So kann etwa der neue VW ID 3 nun schon vorbestellt werden.

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Feierabend. Bei Uber einen selbstfahrenden Tesla bestellt, der mich fünf Minuten später am Büro abholt und nach Hause bringt. Danach verschwindet das Elektroauto lautlos in der Nacht. Klingt nach Zukunft. Ist es auch. Aber sehr nahe Zukunft. Was bedeutet die Kombination aus autonomem Fahren, Elektromobilität und Sharing Economy für Taxifahrer, Lkw-Fahrer, Arbeiter bei VW und BMW oder Betreiber von Parkhäusern? Wie sehen die Städte der Zukunft aus und welche Herausforderungen bringen sie mit sich? Silicon-Valley-Insider Dr. Mario Herger über eine der größten Umwälzungen seit der Dampfmaschine.

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