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03.05.2016 Werner Sperber

Telefónica: Alles hängt an Großbritannien

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Die Fachleute des Hanseatischen Börsendienst International erklären, das Geschäft von Telefónica ist im ersten Quartal des laufenden Jahres auf dem spanischen Heimatmarkt gut gelaufen. Die Beteiligungen in Mittel- und Südamerika wuchsen sogar noch stärker, allerdings haben Währungsschwankungen stark belastet. Deshalb sank der Konzernumsatz im Jahresvergleich um 6,6 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro. Der Gewinn sackte um 56 Prozent auf 776 Millionen Euro beziehungsweise 0,14 Euro je Aktie ab. Der Vorstand möchte zwar eine stabile Dividende von 0,75 Euro ausschütten, was einer Rendite von 7,8 Prozent entspräche. Allerdings schlägt er das nur vor, wenn die EU-Kartellbehörde den Verkauf der britischen Tochterfirma O2 UK erlaubt. Anleger sollten die Aktie vor diesem Hintergrund halten.

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