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Foto: symrise
18.06.2021 Marion Schlegel

Symrise: JPMorgan kommt auf den Geschmack – Termin vormerken

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Symrise

Symrise war im vergangenen halben Jahr nicht unbedingt die Aktie, die Anleger im Depot haben mussten. Nach einem kräftigen Anstieg bis in den Herbst 2020 fiel der Kurs. Erst seit dem Frühjahr legt er wieder zu, das Hoch aus dem Vorjahr ist aber noch nicht erreicht. Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan erblickt in der relativen Schwäche jedoch eine Chance. Die Analystin stufte den Titel daher von "Underweight" auf "Neutral" hoch und erhöhte das Kursziel von 90 auf 106 Euro, was aber immer noch leicht unter dem aktuellen Kurs ist.

Symrise (WKN: SYM999)

Pannuti setzt auf die Halbjahreszahlen des Aromen- und Duftstoffherstellers. Diese werden am 5. August veröffentlicht. Das starke Umsatzwachstum und zunehmender Schwung bei den Ergebnissen sollten sich im anstehenden Zahlenwerk positiv bemerkbar machen. Die Analystin passte daher ihre Schätzungen nach oben an und erhöhte die Einstufung entsprechend. Das gilt um so mehr, als Symrise noch Nachholpotenzial zur Aktie des Schweizer Wettbewerbers Givaudan habe, wie Pannuti betont. Und nicht zuletzt könnte der Aufstieg aus der zweiten Liga in die Königsklasse der deutschen Aktien, den Leitindex DAX, dem Wert zu Schwung verhelfen.

Allerdings gilt es zwei Dinge zu beachten, die den Geschmack der Anleger an Symrise trüben könnten. Da sei einerseits die üppige Bewertung, warnt Pannuti. Zum anderen könnte der starke Preisanstieg bei Rohstoffen, die Symrise verarbeitet, im zweiten Halbjahr die Margen beeinträchtigen. Die Analystin wagt sich daher nicht zu weit vor und hält an ihren bestehenden Margen-Schätzungen für das Gesamtjahr fest.

DER AKTIONÄR bleibt hingegen zuversichtlich für die Aktie von Symrise. Zuletzt konnten auch charttechnisch wichtige Hürden genommen werden. Aus Sicht des AKTIONÄR könnte nun durchaus bald ein Angriff auf das Allzeithoch bei 121,05 Euro erfolgen. Anleger sollten sich aber mit einem Stopp bei 92,00 Euro nach unten absichern.

(Mit Material von dpa-AFX)