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12.05.2012 Dominik Schertel

Symrise: Dufte Zahlen

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Der Start in das Geschäftsjahr 2012 ist dem Duft- und Geschmackstoffspezialisten Symrise gelungen. Mit dem guten Zahlenwerk im Rücken ist dem SDAX-Wert in der abgelaufenen Woche der Sprung auf ein neues Mehrjahreshoch gelungen.

Im Auftaktquartal steigerte Symrise seine Erlöse um vier Prozent auf 432,6 Millionen Euro. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Großkunden. Das EBITDA erreichte im ersten Quartal 87,0 Millionen Euro und die EBITDA-Marge 20,1 Prozent. Unter dem Strich bleibt ein Gewinnanstieg um drei Prozent auf 43 Millionen Euro.  

Prognose erhöht

Der positive Start ins Jahr schürt Zuversicht bei Symrise, das erwartete Marktwachstum zu übertreffen. Zudem sollen die zweite Jahreshälfte und die Inbetriebnahme der erweiterten Menthol-Produktion in Holzminden zusätzliche Impulse liefern. Die Konzernleitung erhöht vor diesem Hintergrund die Umsatzprognose und strebt nun ein Umsatzwachstum zwischen drei und fünf Prozent an. Die EBITDA-Marge soll erneut bei rund 20 Prozent liegen.

Kurspotenzial ja, kaufenswert nein

Die Experten von Nomura haben das Kursziel für Symrise nach Zahlen von 25,00 auf 26,00 Euro angehoben. Angesichts der unattraktiven Bewertung bestätigt Analyst Jean de Watteville allerdings sein "Reduce"-Rating. Auch AlphaValue-Analyst Martin Schnee belässt den Titel auf "Reduce". Kepler-Analyst Arne Rautenberg zeigte sich von den Zahlen positiv überrascht und rät weiterhin mit Kursziel 24,00 Euro zum Kauf. Bankhaus Lampe (Kursziel: 25,00 Euro) und NordLB (24,00 Euro) stufen den Titel ebenfalls mit "Buy" ein. Die Experten von Deutsche Bank (22,50 Euro), Commerzbank (23,50 Euro) und Equinet (22,00 Euro) sehen in der Symrise-Aktie derzeit nur eine Halteposition.

Ausbruch geglückt

Die gute fundamentale Entwicklung ist am Markt auf offene Ohren getroffen. Die Symrise-Aktie konnte in der abgelaufenen Handelswoche einen wichtigen Widerstand aus dem Weg räumen und ein neues Mehrjahreshoch markieren. Anleger sollten ihre Gewinne laufen lassen. Die Ausbruchsmarke sichert den Titel zunächst nach unten ab.

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