Der Bitcoin schwächelt am Dienstag weiter und fällt phasenweise unter die 90.000-Dollar Marke. Doch genau diese Schwächephase nutzt Strategy und setzt ein Ausrufezeichen am Kryptomarkt. Innerhalb weniger Tage pumpt das von Michael Saylor geführte Unternehmen mehrere Milliarden Dollar in Bitcoin und baut seine Bestände massiv aus.
Strategy hat seine Bitcoin-Bestände merklich ausgebaut. In den vergangenen acht Tagen erwarb das Unternehmen 22.305 Bitcoin im Gegenwert von knapp 2,13 Milliarden Dollar. Es ist der größte Einzelkauf seit Juli und zugleich Teil einer beispiellosen Kaufserie. Seit dem 5. Januar investierte Strategy mehr als drei Milliarden Dollar in die Kryptowährung. Allein in der Vorwoche kamen weitere 13.627 Bitcoin für rund 1,25 Milliarden Dollar hinzu.
Finanziert wurden die Zukäufe überwiegend über den Verkauf von Stammaktien im Rahmen sogenannter At-the-Market-Programme. Strategy nutzt damit gezielt den Kapitalmarkt, um seine Rolle als Bitcoin-Treasury-Gesellschaft weiter auszubauen. Insgesamt hält das Unternehmen inzwischen Kryptos im Wert von rund 65 Milliarden Dollar.
Trump setzt Bitcoin unter Druck
Der aggressive Einstieg fällt in eine Phase erhöhter Volatilität. Der Bitcoin hatte im Schlussquartal 2025 rund 24 Prozent verloren, der stärkste Rückgang seit dem zweiten Quartal 2022. Nach einer Erholung bis knapp 97.000 Dollar rutschte der Kurs zuletzt wieder ab, fiel zeitweise unter die Marke von 90.000 Dollar sowie den charttechnisch wichtigen GD50. Ausschlaggebend war das allgemein schwache und auf Sicherheit bedachte Marktumfeld im Zuge neuer Zollpläne von US-Präsident Donald Trump. Laut CoinGecko löschte der Abverkauf rund 100 Milliarden Dollar an Marktwert im gesamten Kryptosektor aus.
Die Börse reagiert nervös auf das angespannte Marktumfeld sowie den fallenden Bitcoin-Kurs. Die Strategy-Aktie verliert am Dienstagabend rund sieben Prozent. Der Bitcoin notiert zeitgleich knapp drei Prozent tiefer.
Strategy setzt weiter voll auf Bitcoin und nutzt vermeintliche Kursschwächen zum Einkaufen. In bullishen Phasen hat sich diese Strategie bisher bewährt. Aktuell sollten Anleger, die in den Bitcoin investieren wollen aber lieber direkt auf die Kryptowährung setzen. Dies geht entweder mit einer Wallet – oder aber ganz bequem mit dem Bitcoin Direct ETP von NxtAssets. Damit fällt der Kauf von Kryptos so einfach wie der von Aktien.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Heute, 17:55