25.02.2014 Michael Schröder

Starkes Programm: Sky Deutschland-Aktie nimmt Kurs auf Allzeithoch!

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DER AKTIONÄR hat bereits berichtet, dass der Bezahlsender Sky Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant zum ersten Mal operativ Geld verdient hat. Nach einer zwischenzeitlichen Konsolidierung nimmt die Aktie nun wieder Kurs auf die alten Höchststände.

Sky Deutschland-Chef Brian Sullivan hat sich in den letzten Jahren gehörigen Respekt verschafft. Seit der Vorstand im Frühjahr 2010 das Ruder übernommen hat, macht sich der Bezahlsender auf, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen: profitables Pay-TV in Deutschland.

Mit Erfolg: Die Investitionen der vergangenen Jahre tragen nun endlich Früchte. Der Umsatz des einst unter dem Namen Premiere firmierenden Pay-TV-Senders kletterte im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Zwar steht unter dem Strich noch immer ein Verlust von 133 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbuchte der Konzern allerdings zum ersten Mal einen Gewinn von 35 Millionen Euro.

Um auch unter dem Strich schwarze Zahlen zu schreiben, muss Sky die Zahl der Abonnenten und der Umsatz pro Kunde weiter steigen. 2013 kletterte die Abonnentenzahl um 304.000 auf nun knapp 3,67 Millionen. Und eine wachsende Zahl der Kunden entscheidet sich für teurere Pakete. Der Umsatz pro Kunde, der dies zeigt, legte 2013 um fünf Prozent auf 33,51 Euro zu. Im laufenden Jahr sollen weitere 450.000 Abos hinzukommen.

Sky-Chef Sullivan hat seine Hausaufgaben gemacht. Ein Blick auf den Chart zeigt, dass neue Höchstkurse oberhalb von 8,18 Euro nur eine Frage der Zeit sind. DER AKTIONÄR hält daher an seinem mittelfristigen Kursziel von 10,00 Euro fest.

(Mit Material von dpa-AFX)