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16.09.2021 Lars Friedrich

Starke Erholung bei Tech-Aktien, China-Angst bei Casinos, Verkaufsempfehlung für Beyond Meat – der Tag an der Wall Street

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Nasdaq 100

Erst runter, dann doch wieder hoch: Anfängliche Verluste haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag im späten Handel zum großen Teil wieder aufgeholt. Wie schon an den beiden vergangenen Tagen kamen Käufer an den Markt, als sich der Dow Jones Industrial auf dem Weg nach unten der Marke von 34.500 Punkten näherte. Am Ende stand ein moderates Minus von 0,18 Prozent auf 34.751 Zähler.

Schon vor Börsenbeginn hatten Konjunkturdaten positiv überrascht. Besonders galt das für Umsatzzahlen aus dem US-Einzelhandel. Entgegen den Erwartungen von Analysten stiegen die Erlöse im August an. Hinzu kam ein regionaler Stimmungsindikator für die Industrie aus der Region Philadelphia, der erstmals seit mehreren Monaten zulegen konnte.

Der S&P 500 schloss 0,16 Prozent niedriger bei 4.473 Zählern. Nasdaq 100 beendete den Handel mit einem Plus von 0,08 Prozent auf 15.515 Punkte. Zu Handelsbeginn war er noch deutlich ins Minus gerutscht (siehe weiterführende Beiträge am Ende des Artikels).

Zu den Einzelwerten

Der Aktienkurs des Netzwerkspezialisten Cisco sank um 0,4 Prozent, nachdem er im frühen Handel noch zugelegt hatte. Mehrere Analysten hatten sich optimistisch zu Cisco geäußert. Die US-Bank JPMorgan etwa hob die Aktie auf eine Empfehlungsliste. Die Credit Suisse stufte Cisco von „Neutral“ auf „Outperform“ hoch. Allerdings hatten Cisco seit Jahresbeginn bereits um fast 30 Prozent zugelegt.

Die Kurse der Casino-Betreiber standen den dritten Tag in Folge unter Verkaufsdruck. China will die Unternehmen und ihre Aktivitäten in der asiatischen Spielmetropole Macau verstärkt unter Beobachtung nehmen. „Das hat Sorgen um die Zukunft Macaus als Epizentrum des Glücksspiels ausgelöst“, schrieb die Investmentbank Jefferies. Aktien von Las Vegas Sands fielen um 1,3 Prozent und Wynn Resorts um 2,4 Prozent.

Las Vegas Sands (WKN: A0B8S2)

Die Anteile des Fleischersatz-Herstellers Beyond Meat büßten 2,3 Prozent ein, nachdem die Investmentbank Piper Sandler die Aktie zum Verkauf empfohlen hatte.

(mit Material von dpa-AFX)

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