Lithium-Rallye steht kurz bevor – so profitieren Sie!
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13.07.2021 Benjamin Heimlich

SPAC-Deal für SES: Hyundai und GM setzen auf diesen Börsenkandidaten

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Der Hersteller von Elektroauto-Batterien SES kommt an die Börse. Dazu fusioniert das Unternehmen mit der Mantelgesellschaft Ivanhoe Capital. SES kann bereits Kooperationen mit zwei der größten Autobauer der Welt vorweisen. Bis die Amerikaner erste Umsätze machen, wird es aber noch ein paar Jahre dauern.

Nach dem Zusammenschuss soll das Unternehmen auf eine Bewertung von 3,6 Milliarden Dollar kommen. Im Zuge der Transaktion fließen SES 476 Millionen Dollar zu. Davon stammen 276 Millionen aus dem SPAC und darüber hinaus steckt ein Investoren-Konsortium um die Autobauer Geely, General Motors und Hyundai weitere 200 Millionen Dollar im Rahmen eines PIPE-Investments in das Unternehmen.

Mit GM hat SES im März ein Entwicklungsabkommen geschlossen, das die Lieferung einer Elektroauto-Batterie vorsieht. Eine ähnliche Vereinbarung gab das Unternehmen mit Mai mit den Autobauern Hyundai und Kia bekannt. Dort soll SES die Stromspeicher für Hyundais Elektrofahrzeuge bauen.

Die Amerikaner haben eine sogenannte hybride Li-Metall-Batterie entwickelt, die sich laut Unternehmensangeben durch eine höhere Leistung und bessere Produktionseffizienz auszeichnet.

Der globale Markt für Elektroauto-Batterien wird von Analysten in diesem Jahr auf rund 27 Milliarden Dollar taxiert. Bis 2025 soll er auf über 67 Milliarden anwachsen.

Von derartigen Dimensionen ist SES noch weit entfernt. Für 2024 rechnet das Unternehmen mit ersten Umsätzen in Höhe von 100 Millionen Dollar. Dieser soll bis 2028 dann auf sieben Milliarden Dollar anwachsen.

Die Investoren konnte Ivanhoe Capital bislang nicht von dem Deal überzeugen: Die Aktie gab nach Bekanntgabe des Deals am Dienstag in der ersten Handelsstunde fast vier Prozent nach.

Ivanhoe Capital A... (ISIN: KYG4R87P1227)

Trotz der namhaften Kooperationspartner, SES ist noch einige Jahr von der Serienfertigung und damit relevanten Umsätzen entfernt. DER AKTIONÄR bleibt als Beobachter an der Seitenlinie.