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06.08.2018 Benedikt Kaufmann

Snap: Was Sie vor den Q-Zahlen wissen müssen…

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Snap

Dienstagabend ist es soweit: Snap veröffentlicht die Zahlen zum zweiten Quartal. Steht die Trendwende an oder kennt die Aktie auch weiterhin nur den Weg abwärts?

Auf einen hoch bewerteten Börsengang Anfang März 2017 folgte der rapide Absturz. Satte 55 Prozent verlor die Aktie von Snap in der Spitze. Es war jedoch nicht nur die hohe Bewertung zum Börsendebüt, die für eine Abkühlung der Euphorie sorgte. Die Social-Media-Plattform hat schlichtweg die Erwartungen der Anleger zu oft nicht erfüllt. Bezeichnend: Nach den letzten vier Quartalsberichten verlor die Snap-Aktie im Schnitt 16,9 Prozent.

Für das zweite Quartal erwarten Analysten ein Umsatzwachstum von 38 Prozent auf 250 Millionen Dollar bei Verlusten je Aktie von 0,18 Dollar.

Doch es werden nicht nur die Schätzungen zu Umsatz- und Gewinnentwicklung nicht erreicht. Auch das Nutzerwachstum verlangsamt sich deutlich. So stieg die Zahl der täglich aktiven Nutzer im ersten Quartal nur um zwei Prozent auf 191 Millionen. Es gelang Snap, nur vier Millionen zusätzliche Kunden auf die Foto- und Videoplattform locken – der schwächste Wert seit dem Börsengang. Analysten erwarteten damals jedoch einen Zuwachs auf 194 Millionen. Besonders deutlich wird an dieser Stelle die Chancenlosigkeit, mit der Snap der Facebook-Plattform Instagram gegenübersteht. Der mittlerweile eine Milliarde Nutzer starke Klon bietet den gleichen Inhalt mit ein paar Freunden mehr und einem Nutzerwachstum um 20 Prozent in den vergangenen Quartalen.

Vorerst sieht DER AKTIONÄR angesichts der harten Konkurrenz schwarz. Für AKTIONÄR-Leser bedeutet das regelmäßige Kursdebakel von Snap jedoch Short-Chancen wie in DER AKTIONÄR Ausgabe 31/18 beschrieben. Denn auch für das zweite Quartal ist mit nicht mehr zu rechnen als mit einer Enttäuschung.

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Die preisgekrönte Reporterin Sarah Frier enthüllt in ihrem Blick hinter die Kulissen, wie Instagram zu einer der kulturell prägendsten Apps des Jahrzehnts wurde. Gegründet im Jahr 2010, zog Instagram zunächst vor allem Kunsthandwerker an, bevor die Plattform den Durchbruch in den Massenmarkt schaffte und eine heute milliardenschwere Industrie schuf – die Influencer. 18 Monate nach dem Start trafen die Gründer die Entscheidung, das Unternehmen an Facebook zu verkaufen. Für die meisten Unternehmen wäre das das Ende der Geschichte, aber für Instagram war es erst der Anfang. Sarah Frier erzählt die fesselnde Geschichte, wie Instagram nicht nur eine neue Branche geschaffen, sondern auch unser Leben verändert hat – und sie tut dies virtuos auf Basis eines in diesem Maße noch nie gewährten Zugangs zu den verschiedenen Protagonisten.
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