05.02.2014 Michael Schröder

Sky Deutschland vor den Zahlen: Kursziel 10 Euro!

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DAX
Trendthema

Die Aktie von Sky Deutschland zählte 2013 zu den Börsenstars am deutschen Aktienmarkt. Doch der Stern des Bezahlsenders scheint langsam zu verglühen. Zuletzt büßte der MDAX-Wert knapp 20 Prozent ein. Morgen präsentiert der Konzern seine Zahlen für das Gesamtjahr 2013 – die Spannung steigt!

DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach erklärt, dass sich im Vorfeld der Zahlen einige Analysten mit Einschätzungen zur Sky-Aktie zu Wort melden. Mit der US-amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley gibt es auch eine kurze Einschätzung von einem Sky-Bullen. Die Experten haben die Einstufung auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Der jüngste Kursrückgang sei eine Kaufgelegenheit, so Analyst Patrick Wellington. Eine höhere Verfügbarkeit der Basis-OTT-Inhalte in Deutschland werde die Wachstumsperspektiven des Premium-TV-Services von Sky kaum schmälern.

DER AKTIONÄR bleibt ebenfalls zuversichtlich. Sky-Vorstand Brian Sullivan hat seine Hausaufgaben gemacht und hat aus dem Dauerpatienten in den letzten vier Jahren ein Erfolgsmodell gemacht hat. Daher dürften die derzeit rund 3,5 Millionen Abonnenten nicht das Ende der Fahnenstange sein. Der Vorstand peilt derzeit fünf Millionen Kunden an. Bei einem durchschnittlichen Zuwachs von 400.000 Abonnenten im Jahr dürfte dieses Ziel bereits 2017 erreicht werden.

Die Zahl der direkten Abonnenten stieg im dritten Quartal um 76.000 (Q3 2012: 79.900) auf 3.529.000 (Q3 2012: 3.212.000) an. Dieser Zuwachs lässt sich auf ein Bruttokundenwachstum von 185.100 (Q3 2012: 188.200) zurückführen, das trotz der kürzlich durchgeführten Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung, wie zum Beispiel der Reduzierung der ausgehenden Telemarketing-Aktivitäten Anfang des Jahres, weiterhin eine hohe Nachfrage nach Abonnements von Sky belegt.

Die steigende Nachfrage nach dem Unterhaltungsangebot dürfte sich auch in dem morgen zur Veröffentlichung stehenden Zahlenwerk in Form einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage niedergeschlagen.

Zweistellige Kurse scheinen angesichts der starken Geschäftsdynamik gut möglich. Der jüngste Rücksetzer ist für risikobewusste Anleger daher eine attraktive (Nach-)Kaufchance. Wer auf der sicheren Seite stehen will, wartet dennoch die Zahlen ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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