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25.06.2020 Michael Schröder

Sixt auf Hauptversammlung: Massive Unsicherheiten, aber viel Hoffnung - Q3 wird entscheidend

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Sixt

Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Reise- und Mobilitätsbranche und damit auch die weltweite Nachfrage nach den Dienstleistungen des Sixt-Konzerns erheblich beeinträchtigt. Der Mobilitätsdienstleister setzt weiter auf eine nachhaltige Belebung des Geschäfts und bestätigte auf der gestrigen Online-Hauptversammlung seine Ziele.

Sixt ist "vorsichtig optimistisch" für das zweite Halbjahr. Es gebe "in den europäischen Urlaubsdestinationen wie auch im inneramerikanischen Flughafengeschäft derzeit wieder einen Buchungsanstieg im Vergleich zum Zeitraum April und Mai", sagte Vorstandschef Erich Sixt am Mittwoch bei der Online-Hauptversammlung. Allerdings buchten viele Urlauber ihre Mietwagen äußerst kurzfristig. Daher sei die Entwicklung im - üblicherweise umsatzstärksten - dritten Quartal "aktuell noch mit massiven Unsicherheiten behaftet".

Ansonsten gab es wenig Neues. Nach den drastischen Einbußen "im ersten und vor allem im zweiten Quartal, das das schlechteste unserer Unternehmensgeschichte werden wird", rechne Sixt für das Gesamtjahr mit einem starken Umsatzrückgang. Der Gewinn vor Steuern dürfte zwar deutlich positiv, aber "sehr stark unter dem Vorjahr" liegen. Soll heißen: Für das Gesamtjahr dürfte beim operativen Umsatz am Ende ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von mehr als 20 Prozent zu Buche stehen. Das EBT könnte um über 80 Prozent auf rund 50 Millionen Euro einbrechen, aber immerhin positiv bleiben.

Ab 2021 will der Pullacher Autovermieter dann wieder auf den nachhaltigen Wachstumspfad zurückkehren. Dazu sollen auch in den USA weitere Marktanteile gewonnen werden.

Sixt (WKN: 723132)

Das Fazit hat Bestand: Die Aktie hat sich nach dem Corona-Crash bereits spürbar erholt, notiert aber immer noch über 30 Prozent unter dem Kursniveau von vor der Krise. Geht der Plan von Sixt auf, dürfte der Konzern diese Lücke in den kommenden Monaten nach und nach schließen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.