Die Comebacks nach Corona
03.02.2021 Michael Schröder

Sixt-Aktie in Lauerstellung: Gelingt das Kaufsignal?

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Sixt

Mitte Januar sah es noch so aus, als könnte die Sixt-Aktie die 100-Euro-Marke hinter sich lassen. Mit dem zwischenzeitlichen Stimmungsumschwung am Gesamtmarkt fiel der Kurs aber wieder unter die charttechnische Widerstandszone zurück. Mittlerweile hat sich die Aktie wieder stabilisiert und startet den nächsten Anlauf.

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Es ist kein Geheimnis: Die Coronakrise hat Sixt fest im Griff. Der Vorstand rechnet für 2020 vor Steuern mit einem Verlust von 70 bis 95 Millionen Euro (Vorjahr: +308 Millionen Euro). Doch die Analysten richten den Blick bereits nach vorne.

Trotz Fortschritten bei den Corona-Impfungen scheinen die Reiseaktivitäten seit Jahresbeginn verhalten zu bleiben, so Hauck & Aufhäuser-Analyst Simon Bentlage. Entsprechend erwartet er für das erste Quartal deutlich rückläufige Buchungszahlen bei dem Autovermieter. Dies sei aber eine vorübergehende Belastung und so könnten Kursschwächen durch vorerst negative Nachrichten als Kaufgelegenheit genutzt werden. Denn traditionell erwirtschafte Sixt im saisonal starken dritten Quartal rund die Hälfte des operativen Jahresergebnisses. Bentlage hat die Kaufempfehlung für die Sixt-Aktie daher mit Ziel 120 Euro bestätigt.

Die erste Jahreshälfte 2021 dürfte operative noch recht holprig werden, im weiteren Jahresverlauf sollte sich das Geschäftsumfeld aber verbessern. Der Mobilitätsdienstleister hat die Gunst der Stunde genutzt, um sich für die Zeit nach der Pandemie noch besser zu positionieren. Vor allem in den USA bietet sich dem Konzern nach einem “reopening” des öffentlichen Lebens nach der Coronakrise enormes Potenzial.

Sixt (WKN: 723132)

DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung fest und spekuliert im Real-Depot mit Hebel auf steigende Kurse. Um das notwendige Kaufsignal zu generieren, muss die Aktie das Verlaufshoch bei 107 Euro überwinden.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.