Die Wall Street hat ihren schwachen Wochenauftakt wettgemacht und schließt dank fallender Ölpreise und sinkender Renditen im Plus. Vor allem die Tech-Werte meldeten sich angetrieben von einer Erholung im Chipsektor stark zurück. Können die anstehenden Nvidia-Zahlen den US-Börsen nun zum nächsten Ausbruch verhelfen?
Der Leitindex Dow Jones Industrial
Für den marktbreiten S&P 500
Die Ölpreise weiteten trotz der Drohung von US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran ihre anfänglichen Verluste kräftig aus. Eine mit Spannung erwartete Rede des US-Finanzministers Scott Bessent hatte am Montagabend keine konkreten Maßnahmen erwähnt, mit denen die USA Teheran stärker unter Druck setzen wollen. Zuvor hatte Washington von einem "Wirtschaftskrieg" gegen das Land gesprochen und damit gedroht, den Iran komplett von der Weltwirtschaft zu isolieren.
"Die von US-Präsident Donald Trump großspurig angekündigten weitreichenden Sanktionen gegen den Iran blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück", kommentierte Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank. Vielmehr habe Bessent auf die Verkündung von Sekundärsanktionen gegen Käufer von iranischem Öl verzichtet. Diese stünden lediglich weiter als Drohung im Raum.
Nvidia beendet Verlustserie
Die Aktien des Chipriesen Nvidia beendeten mit einem Anstieg um 2,2 Prozent eine mehrtägige Verlustserie. Das wertvollste Börsenunternehmen der Welt gilt als wichtiger Gradmesser für den Boom rund um Künstliche Intelligenz. Nvidia mache derzeit alles richtig, und die Geschäfte liefen auf Hochtouren, sagte Mark Malek, der das Portfoliomanagement beim Finanzdienstleister Siebert leitet. Daher rechne er ebenso wie der Markt am Mittwoch mit guten Nachrichten. Der Experte warnte indes auch vor dem Rückschlagpotenzial im Falle einer Enttäuschung.
Andere Werte aus dem Chipsektor legten am Dienstag teils noch deutlicher zu. So verteuerten sich AMD
Moderna mit erneuten Kurssprung
Die Aktien von Moderna
Dicks Sporting Goods rauscht ab
Dagegen brachen die Aktien von Dicks Sporting Goods
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Moderna, Nvidia.
Aktien der Moderna befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Enthält Material von dpa-AFX
25.08.2026, 22:13
Bei Google bevorzugen