Rheinmetall: Der nächste Rekordtag – darum geht die Party weiter

Rheinmetall: Der nächste Rekordtag – darum geht die Party weiter
Foto: CHROMORANGE/Michael Bihlmayer/dpa/picture alliance
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Michael Herrmann 02.05.2025, 18:16 Michael Herrmann

Rheinmetall zählte zum Wochenschluss einmal mehr zu den Top-Gewinnern im DAX. 5,1 Prozent betrug am Ende der Tagesgewinn. Auch ein neues Rekordhoch stand damit auf der Tagesordnung. Dabei dürften vor allem die starken Nachrichten aus dem bisherigen Wochenverlauf nachgewirkt haben.

Mit beeindruckenden Zahlen hat Rheinmetall zu Wochenbeginn erneut die Anleger überzeugt. Am Dienstag schoss der DAX-Highflyer in der ersten Reaktion um 8,5 Prozent hoch. Am Mittwoch folgten weitere Anschlussgewinne.

Die Luft ging Rheinmetall damit aber noch lange nicht aus. Am Freitag ging es mit einem Plus von 5,1 Prozent stattdessen auf ein neues Rekordhoch. In der Spitze standen 1.577,50 Euro auf der Kurstafel. Am Ende ging die Aktie kaum niedriger aus dem Handel. 1.576,00 Euro lautete der Schlusskurs.

Rückenwind verliehen nicht nur die Zahlen. Der DAX-Konzern glänzte darüber hinaus mit einem neuen Deal. Rheinmetall und der US-Branchenriese Lockheed Martin werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen unterzeichneten ein Memorandum of Understanding (MoU), um die bestehende Kooperation auszubauen.

Die beiden Unternehmen wollen ein Kompetenzzentrum für die Produktion und Vermarktung von Raketen und Flugkörpern schaffen. Das Zentrum unter Rheinmetalls Führung soll in Deutschland angesiedelt werden und insbesondere in der Bundesrepublik sowie weiteren europäischen Ländern tätig sein. Die finale Umsetzung hängt noch von der Genehmigung der deutschen und US-amerikanischen Behörden ab.

„Zwei starke Partner haben sich gefunden. Wir freuen uns, in der bewährten Kooperation mit unseren Freunden aus den USA den nächsten Schritt zu gehen“, kommentierte Rheinmetall-CEO Armin Papperger. „Lockheed Martin und Rheinmetall ergänzen sich technologisch hervorragend. Im wachsenden europäischen Markt sehen wir einen erheblichen Bedarf an Raketen und Flugkörpern und streben eine führende Rolle an. Rheinmetall wird dabei nicht nur den Vertrieb übernehmen, sondern auch bedeutende Produktionsanteile leisten.“

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Konzernen hat bereits Tradition: 2023 starteten sie gemeinsam die Entwicklung des Mehrfachraketenwerfer-Systems GMARS. Ab Juli 2025 wird Rheinmetall zudem mit der Fertigung von Rumpfteilen für Lockheed Martins F-35-Kampfjet beginnen.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Rüstung bleibt ein Megathema – und Rheinmetall eine der Top-Aktien des Sektors. Die Aktie bleibt auf der Kaufliste, denn die Rekordjagd dürfte sich weiter fortsetzen.

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