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Rheinmetall: Der nächste Milliarden‑Plan

Rheinmetall: Der nächste Milliarden‑Plan
Foto: Jens Krick/Flashpic/picture alliance/dpa
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Maximilian Völkl Heute, 08:52 Maximilian Völkl

Nach dem starken Jahresauftakt hat die leichte Deeskalation der Grönland-Frage in der vergangenen Woche für eine Verschnaufpause bei Rheinmetall gesorgt. Ein neuer Anlauf der Aktie in Richtung der 2.000-Euro-Marke sollte aber nur eine Frage der Zeit sein. Der Rüstungskonzern arbeitet derweil bereits am nächsten Milliarden-Deal.

Medienberichte im Handelsblatt und der Financial Times hatten am Montag bereits besagt, dass Rheinmetall gemeinsam mit dem Bremer Satellitenhersteller OHB an einem Vergabeverfahren des Bundes teilnehmen wolle. Durch eine Kooperation will man das bislang größte Satellitenprojekt der Bundeswehr, das einen Auftragswert von bis zu zehn Milliarden Euro haben soll, an Land ziehen. OHB hatte im Tagesverlauf die Gespräche bestätigt, auch aufgrund des geringen Free Floats war die OHB-Aktie um 31 Prozent gestiegen.

Rheinmetall arbeitet bereits mit dem finnischen Satelliten-Konzern Iceye zusammen und hat hier einen Großauftrag der Bundeswehr für 1,7 Milliarden Euro an Land gezogen. Gemeinsam mit OHB soll das neue Projekt nun Satelliten mit Panzern, Schiffen oder Soldaten vernetzen. Technisch würde das neue Netzwerk dem Starlink-Projekt von Elon Musk und seiner Weltraumfirma SpaceX ähneln.

Seit Monaten arbeitet Rheinmetall daran, sein ohnehin breites Portfolio zu erweitern. Mit dem Kauf der Militärsparte von Lürssen will man ins Werftengeschäft einsteigen und auch der Weltraum wird immer interessanter. Alleine das Verteidigungsministerium will bis 2030 rund 35 Milliarden Euro für Raumfahrt und Weltraumsicherheit zur Verfügung stellen.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Der erste Ausbruchsversuch über die 2.000-Euro-Marke ist zwar gescheitert. Doch Rheinmetall ist bestens positioniert, um auch künftig von der Aufrüstung in Europa überproportional zu profitieren. Die Aktie bleibt Bestandteil des AKTIONÄR-Depots und ein klarer Kauf.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der Rheinmetall befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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